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Versuch einer allgemeinen physiologischen Chemie / von G. J. Mulder ; mit eigenen Zusätzen des Verfassers für diese deutsche Ausgabe seines Werkes
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mit eigenthümlichen Formen.

kingen, Deel III.) und unterscheiden sich von der zum Theilaus Cellulose bestehenden Frucht von Phytelephas C 24H-w Ozi durch zwei Aeq. Wasser, welche die von Iris und^lstroemeria weniger enthält. Der Gehalt an Protein ist sogering, daß er auf das Resultat der Analyse keinen Einflußhaben kann. Die beigemengte Cellulose ist gleichfalls unbe-deutend.

Jenes Gewebe ist also aus Cellulose entstanden, dadurch,daß diese die Elemente von Wasser verloren hat. In Irisist auch noch eine Spur von Cellulose zurückgeblieben, Fig. 83.

Der Samen von Phytelephas, worin die blaue Färbungviel weniger intensiv war, als die der reinen Cellulose, ent-hält noch eine zweite Substanz, die sich von der Cellulosedurch ihre Eigenschaften, aber nicht durch die Zusammensetzungunterscheidet (Vergl. von Baum Hauer in 8cheik. Onderz.Deel II. und III.).

Die Substanz, welche die Zellenwand in Iloya carnosaverdickt, scheint ein inniges Gemenge von Cellulose und der-jenigen Verbindung zu sein, welche wir mittlere Holz-substanz genannt haben. Letztere ist ein Umwandlungspro-dukt des Zelleninhaltes, welcher in Iloya carnosa mit derCellulose-Schicht innig verwebt ist und in den eigentlichenHolzzellen durch diese hindurchschwitzt. In beiden bildet sichindessen aus dem Zelleninhalte, in Folge der Durchdringungder Cellulose-Schicht, zuerst eine besondere Wand, welche voncvncentrirter Schwefelsäure nicht aufgelöst wird (Haut derHolzzellen). (Harting und M.) (S. ferner Holzzellen.)

Saftgefäße.

Es giebt in den Pflanzen eine besondere Reihe von Ge,säßen, welche Flüssigkeit führen und die in den Gefäßpflan-zen oft eine bedeutende Länge einnehmen. Man nennt sie

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