mit eigenthümlichen Formen. 479
einer von beiden verschiedenen Substanz sich finden, so kanndie Absonderung derselben erst später Statt gefunden haben.
Die Tüpfel, welche in jenen Hvlzzellen von Clemati8vorkommen, gehören den entwickelten Holzzellen an, gleichwie diejenigen, welche hier in den Markzellen gefunden wer-den, zu den beiden innersten Reihen, der Celluloseschicht undder der mittleren Holzsubstanz gehören, während die dritteoder äußere Schicht der Holzzellen nicht durchbohrt ist; beiden vasa porosa findet man gerade die äußerste Schichtdurchbohrt.
Die Markstrahlenzellen eines zweijährigen Zweiges wer«den durch Jod und Schwefelsäure augenblicklich blau.
In Iaxu8 baccata ist die Färbung der Holzzellen unterdem Einflüsse von Jod und Schwefelsäure der Art, daß manauswendig auf dem Querdurchschnitt einen gelben Randsieht, darunter einen sehr schönen blauen, worauf Spiral-windungen folgen, Fig. 19. Die mittlere Wand schwillt inconcentrirter Salpetersäure stark an und färbt sich auf Zu-satz von überschüssigem Ammoniak so dunkelgelb, daß derterschied zwischen den drei Schichten ganz verschwindet.In concentrirter Schwefelsäure schwellen alle drei an, diemittelste aber am stärksten, so daß dadurch die äußere zer-reißt. Jene wird darauf mit Hinterlassung der äußern undinnern Schicht aufgelöst (Harting und M-).
Aus allen jenen Thatsachen geht hervor, daß die innereSchicht der entwickelten Holzzellen Cellulose ist, daß eineeigenthümliche mit Protein durchwebte Substanz sie umgiebtund daß endlich diese von einer dritten, der äußersten Schichtumschlossen ist, welche sich hinsichtlich ihrer chemischen Naturwieder von den beiden andern unterscheidet.
Die Cambiumzellen, deren Wände nach Mohleine Fortsetzung der äußern Schicht der Holzzellen sind undwelche für junge Holzzellen gehalten werden müssen, verhal-ten sich Jod und Schwefelsäure gegenüber ganz anders als jene