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Versuch einer allgemeinen physiologischen Chemie / von G. J. Mulder ; mit eigenen Zusätzen des Verfassers für diese deutsche Ausgabe seines Werkes
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1092 Nahrungsflüssigkeit, Blut.

Mit der Bildung der Ansteckungskruste verhält es sichebenso, wie mit dem Festwerden des Fibrins. Der Stoff,woraus die AnstcckungSkruste besteht, steht dem Fibrin in Zu-sammensetzung und Eigenschaften nahe, aber ist nicht dasselbe.Nach den letzten Untersuchungen von Fibrin haben wir (C75,12):

Fibrin*).

C 52,66 .

H 6,93 .

N 15,51 .

O 23,37 |

S 1,20 }

P 0,33 ]

Indem wir die Möglichkeit erkennen, daß in der Mengevon Sulphamid oder Phosphamid später einige Verschiedenheitzwischen beiden gesunden werden kann, nähern sie sich docheinander. Auf dem Blut von Pferden, besonders, wennsie gut gefüttert sind, findet man stets, eben so wie zuweilenbeim Blut vom Menschen nach starkem Essen oder beimBlut von schwängern Frauen, eine Anstcckungskruste. Diesbeweist noch mehr die Annäherung an Fibrin.

Woher die Verschiedenheit in der Zusammensetzung vonAnsteckungskruste und Fibrin? Daß Anstcckungskruste kein Fi-brin ist, geht aus diesen Analysen genugsam hervor und dieskann noch näher gezeigt werden, wenn frisches Fibrin undfrische Ansteckungskruste nur eine Viertelstunde mit Wasser ge-

Aasirckungskrnstc*).

I. U.

51,62

6,93

15,51

25,03

51,90

6,07

außer im Stickstoffg-Halte, mit dem uderein, was t>. Baum Hauer für eine ausgleiche Weise -rhalteu- Substanz aus Schalle und Lunge fand <1. I. p. 317.).

C 54,87 54,82H 7,08 g ,87

H 15,50 15,50.

8 leb i g, welcher die B-rsuch- vbu S t r - ek - r mittheilt, sagt von den VersuchenA d r i a n i 's und v. B a II IN h a tt e r 's kein Wort.

*) Sclioik. Onderz. Deel IV, p. 274.

) Ibid. lleel. I p. K60. I ist von einem Pleuritische», II. aus Pferdei-Iut.