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NahrungSflüsfigkeit, Blut.
größtem Belang. Er findet ferner schwefelsauren Kalk im Blut.— In 100 Th. Asche von Menschenblut findet Enderlin:
Dreibasisch Phosphors. Natron 22,100
In Wasser löslich
Chlornatrium . 54,796
54,796
4,416
2,461
3,636
0,769
Schwefels. Natron .... 2,461Vhoöphors. Kalk .... 3,636
_ _ ) " Talkerde . . . 0,769
Vasser unlöslich: < ^... . , .
) Eisenoxyd, gemengt nnt etwas
( Phosphors. Eisen . . . 10,770
In Ochsenblut fand er in 100 Th. der Asche:
1. II.
In Wasserunlöslich:
1. II.
/ Dreibasisch Phosphors. Natron 16,769 18,165
In Wasser s Chlornatrium. 59,340 64,730 + >
löslich: J Chlorkalium.
( Schwefels. Natron....l Phosphors. Kalk- u. TalkcrdeIn Wassers Eisenoxyd und phosphorsaur.
unlöslich: j Eisen.
( Schwefels. Kalk ....
4,190 ]
1,499
l Schwefels. Kalk .... 1,499 1,825
Wenn man diese Resultate Enderlins übersieht, kannman sich eine Idee von dem großen Vorurthcil machen, womitman solche Resultate suchen und finden konnte. Enderlinmußte auch auf diese Resultate zurückkommen, und berichtet spä-ter ft), daß alles das, was er früher hat schreiben müssen,unwahr sei. Diese Berichtigung war eigentlich überflüssig,denn das, was Enderlin mitgetheilt hatte, glaubte Niemand,der einige Kenntniß von dem Blut hatte; es hat inzwischendoch die Widerlegung von Golding und Bird, von Erd-mann und von Rose zur Folge gehabt, und es ginghier, wie es oft der Fall ist, daß unsere Kenntnisse aus-
t) Hierbei ist auch in II Chlorkalium begriffen. I. und II. sind von verschiedenenKühen.
■f*t) Ann. der Chem. u. Pharm. Bd. 67. S. 304.