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Sciagraphia artis tignariae, oder nutzliche Eröffnung zu der sichern fundamentalen Holz-Verbindung, bey dem Gebrauch der unentbehrlichen Zimmermanns-Kunst / von Johann Jacob Schübler
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171. und 252. zu machen geübt, und an den wenigsten Dächern correct zu Stand gerichtet werden. Und damit die Ungeübten in Zusammenfügung dieser Hölzer/ welche auf dieser Tabellezerstreuer vorgestellet sind, noch mehr Begriff bekommen, wollen wir zu mehrerer Deutlichkeitfie zu Tab. 21. verwiesen haben.t

CAPUT

XVI.

22.23*

34.

Fernere Continuation der figürlichen Vorstellungen, so Tab. 21:wohl von einigen Hölzern des gebrochenen Dach Werckes, als auchvon neu inventirten Dach Ziegeln, welche sich sowohl von gemeiner Ziegel- Erde, alsauch Japanefifchen Porcellan, Glaffur- Werck, wie nicht minder durch hölzerne undDel gekochte Schindel Ziegel zu Stande bringen, und damit allerhand fi-gurirte Dächer vorstellig machen lassen.

§. 168.

amit ihr euch wegen der berührten Dach- Sparren und liegenden Dach Säulen in Zusammenfügung, einen noch bessern Begriff machen könnet/ so habe ich euch Fig. 260. den Grad- Fig. 260.Sparren unten mit dem schreg abgeschnittenen Zapffen B. gleich neben dem Loch R, so in demStich- Bretten gemacht, schreg aufwarts stehend abgebildet, und an diesem Grad- Sparren beyC. die Fläche angedeutet, auf welche die Fläche CP. des Aufschieblings- oder Leg Sparrens Fig.261. ju liegen kommt. Bey S. weiset sich in dem Aufschiebling Fig. 261. der Einschnitt in Fig. 261,welchem der Kopff R. von dem Stich Bretten Fig. 258. einpaffet, und oben, nach Anzeig des Fig. 258.Buchstabens R. und Q. præfentirt fich der Aufschiebling Fig. 261. perfpectivisch mit seinen 2. schresgen Facen, welche um der aufliegenden Dach Latten willen also gemacht werden, und bereits inmeinem erstern Theil der Zimmermanns. Kunst ist gewiesen worden. Weilen ich aber nichtvermuthe, daß auch dieser gegenwärtige Tractat nicht solchen Leuten in die Hände kommenFönnte, welche den ersten Theil der Zimmermanns Kunst nicht befigen: Also habe ich hier denGrad- Sparren Fig. 260. also aufrechts geneigt abbilden wollen, wie er ben würcklicher Auf-richtung des Dach es zu stehen kommet, und mit seinen 2. gemachten Façen, so hier bey L. undM. dem Ausschnitt nach gewiesen sind, eben so præfentiret, als ich euch denselben hier eörperlichmit seinem obersten Zapffen L. vorstellig gemacht habe. Wenn dahero dieser Grad- Sparren,unten mit dem Zapffen B. Fig. 260. in das Loch R. des Stich, Brettens Fig. 258. verseket wird,so lieget derselbe nach der Schregheit der Dach Saule DH. Fig. 259, und wenn an diesem hier Fig. 259.deutlich perfpectivischs vorgestellten Winckelrechten Zapffen K. und 1. der Dach Säule Fig. 259.Die in Fig. 262, bet) X. Winckelrecht zusamm stoffende Dach Rahm mit ihrer gemachten Eins Fig. 162.lochung, welche sich Tab. 20. bey den Buchstaben Mgi, und fh M, Fig. 241. weiset, aufgesegetwird, so muß der Grad- Sparren CL. Fig. 260. mit seinem Zapffen L. in dasjenige Loch desStich- Brettens Fig. 262. Fommen, welches unter dem Loch M. nehmlich unten ben X. befindlich,hier aber nicht zu sehen ist. Da ihr nun aus Fig. 259. hier erkennet, daß diese schreg gestellteliegende Dach Saule HD, der in Fig. 250. und 251, orthographisch abgebildeten, und Fig. 252.perfpectivisch projectirten liegenden Dach Saule, mit ihrem Winckelrechten Zapffen AC. dhnalich und gleich ist: Also werdet ihr nicht minder in Fig. 258. aus den 2. übrigen eingesetzten Dach-Säulen GL. erkennen, daß man diejenigen liegenden Dach Säulen dadurch verstehet, welchemit ihren untern und obern Zapffen GF. und IH. Fig. 254. Tab. 20. feitwarts corperlich scheinendausgedrucket sind. In übrigen wird euch der angedeutete Grad- Sparren NO. Fig. 263. mit Eig. 363.feinem angedeuteten Zapffen N. durch diese zwey angedeutete Façen seine Figurirung genugsamausdrucken, ja anweisen, daß der Vertical abgeschnittene Zapffen N. in das Loch M. des schregenStich Brettens muffe versetzer, und an die übrigen Köpffe oder Zapffen der Stich. Brettenund Kebl: Gebälckes das Sims: Werck von dem Bruch des Daches bevestiget werden.

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§. 169.

In Fig. 264. habe ich euch also die ganze äusserliche Gestalt eines nach meiner Invention Fig. 264.eingerichteten gebrochenen Daches vorgezeichnet, wie selbiges sich præfentiren muß, wenn mannicht nur das gehörige Zimmer Berck bey dem Hoch Gebaud starck nach der angewiesenenMethode entrichtet hat, sondern auch die Bedeckung dieses Daches mit meinen neusinventirtenPlatten Ziegeln unternehmen wollte. Denn vermög dieser Art Ziegel, welche so wohl vonPorcellan als dünnen Bretgen oder Schindeln können gemachet werden, erlanget man die nemsliche Figur 264, so nach der Zusammenfügung aller Ziegel ausgedrucker ist, und das Dach wirdvermittelst diese Conftruction dergestalt gedecket seyn, daß alles abschiessende Wasser als durch Fig. 26ƒ.eitel Rinnen ablauffen muß. In Fig. 265, 266, 267, 268, 269, habe ich euch so wohl das Pro-

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