Vanadsulfide.
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°Xyd in einem Strom von Schwefelwasserstoffgas zuletzt bis zumblühen. Bei Anwendung von Yanadoxyd geht dieses zuerst durchEinwirkung von Schwefelwasserstoff in Vanadoxydul über (Va0 2d- HS == VaO 4- HO 4- S); das Vanadoxydul zersetzt sich dannöfft Schwefelwasserstoff', indem sich Vanadsulfid Wasser und Wasser-stoff bildet (VaO 4- 2 HS = VaS 2 4- HO 4- H); ob zuerst viel-Wcht Vanadsulfiir (VaS) entsteht, ist nicht nachgewiesen.
Das so dargestellte Schwefelvanadin ist schwarz, es ist leicht zer-r eiblich, von 4,70 specif. Gewicht; es ist unlöslich in Wasser in wässeri-gen Alkalien und in wässerigem Alkalimetallsulfuret; Salzsäure undSchwefelsäure verändern es nicht; Salpetersäure verwandelt es in8 chwefelsaures Vanadoxyd; an der Luft erhitzt verbrennt es, schweflige^äure und Vanadsäure bildend.
Auf nassem Wege wird ein wasserhaltendes Vanadsulfid^halten, wenn man Vanadoxydsalz mit überschüssigem Einfach-^chwefelalkalimetall löst und dann mit Salzsäure fällt; der Nieder-s °hlag ist anfangs braun, er lässt sich ohne Zersetzung auswaschen undtf ocknen und ist dann schwarz. Dieses Sulfid verhält sich ähnlichMe das auf trockenem Wege dargestellte, nur löst es sich in reinen"öd kohlensauren Alkalien (mit gelber Farbe) und in Schwefelkalium0( ler Kaliumsulfhydrat mit Burpurfarbe.
Das Vanadsulfid ist eine Sulfosäure; es bildet mit den basischen^etallsulfureten Sulfosalze, die Sulfovanadite oder Sulfovanadi-"•te oder Zweifach-Schwefelvanad-Sch wefelmetalle. DieVerbindungen der Alkalimetallsnlfurete mit Vanadsulfid (Ammonium-^ali um undNatrium-Sulfovanadit) werden erhalten, wenn man Schwefel-V;i nadin in Einfach-Schwefelammonium u. s. vv. löst, oder wenn manJ^nadigsaures Alkali mit überschüssigem Schwefelwasserstoffgas be-sudelt. Im trockenen Zustande sind diese Sülfo3alze schwarz, ihrejungen sind purpurfarben (ähnlich wie übermangansaures Kali).,*e übrigen Metall-Sulfovanadite sind in Wasser unlöslich und lassen* lc h durch doppelte Zersetzung aus Alkalimetallsulfosalzen darstellen.
Vanadpersulfid.
j, Vauadsupersulfid, Vanadsulfid von Berzelius, Drei-"ch-Schwefel vanad : VS 3 . Diese Verbindung lässt sich nicht aufY° c kenein Wege darstellen, auch nicht aus einer wässerigen Lösung von^"öadsäure mit Schwefelwasserstoff' (indem sich hier Vanadoxyd und"Wefel abscheiden), sondern nur durch Lösen von Vanadsäure oder""adsaurem Alkali in überschüssigem Einfach-Schwefelalkalimetall,Fällen mit Salzsäure. Das Vanadpersulfid ist feucht braun, getrock-schwarz, giebt aber ein braunes Pulver. In einer Retorte erhitzt^fällt es in Schwefel und Vanadinsulfid VS 2 ; an der Luft erhitzt ver-pönt es zu schwefliger Säure und Vanadsäure; es wird nicht durch^Wefelsäure zersetzt; in wässerigen reinen und kohlensauren Alkalien° Me in Alkalimetallsulfhydrat löst es sich mit rothbrauner Farbe.
^ Das Vanadpersulfid bildet mit den basischen Zvletallsulfureteni^°«alze die Sulfovanadate. Die Alkalimetall-Sulfovanadate sindJasser löslich. Sie werden erhalten durch Lösen von Vanadsäurei, ^Wschiissigem Schwefelalkalirnetali, oder durch Behandeln der va-^s auren Alkalien mit überschüssigem Schwefelwasserstoffgas; odertrockenem Wege durch Schmelzen von Vanadverbindungen mit