Veratrumsäure. — Verbindungen, chemische. 161
dehnet). Wird bei der Darstellung von Yeratrin nach Couerbe diesphi ^ 6r Behandlung mit Salpetersäure von dem pechartigen Nieder-a o abgegossene Lösung (s. S. 155) mit Kali gefällt und die Auf-- SUn S des so erhaltenen Niederschlags in Alkohol verdunstet, so bleibtöe gelbe harzige Masse, die zuerst mit Wasser, dann mit Aether^gezogen wird, wo dann Veratrinharz zurückbleibt; durch Auf-^ äen des Rückstandes in Alkohol und Verdunsten wird das Veratrin-Te ^ n er ^ a ^ en ' Dieses Harz soll die Zusammensetzung C 2 8 H 36^2 0 6e n (ob es eine einfache Verbindung, nicht ein Gemenge ist, wärekal" nac ^ lzuwe i sen )- Es ist fest braun in Wasser, Aether und Al-j. len unlöslich; es schmilzt bei 185°C. und zersetzt sich beim stär-Erhitzen. Es verbindet sich mit Säuren, ohne dieselben zu neu-eren und ohne Bildung krystallisirbarer Verbindungen. Fe.
Veratrum säur e, syn. Veratrinsäure.
de ^ /er ^ )ascum * K. Thapsus L., Königskerze, eine Pflanze,, *" e n Blumen flores verbasci Wollblumen officinell sind; sie ent-„ e n nach Morin einen harzigen Farbstoff - , ätherisches und fettesv j e l Un d andere Bestandtheil.e; nach Rossignon enthält die Pflanzesalpetersaures Ammoniak.
y Verbindungen, chemische, nennt man die durch die
te ® r ^U'gung ungleichartiger Substanzen — der Bestandteile im weite-di ^ lnne des Worts — entstehenden gleichartigen Ganzen, in welchenden ^ es *' an dtkeile nicht mehr durch mechanische Hülfsmittel unterschie-- oder auf Grund der ihnen im freien Zustande zukommenden phy-, Ischen Eigenschaften von einander getrennt werden können. Wasbnt ^ as Zusammensein ungleichartiger Substanzen, so dass noch eineai]f ^Scheidung derselben durch mechanische Mittel odereine Trennungent3 ^und ihrer ungleichen physikalischen Eigenschaften möglich ist,^en Gegensatz zu einer chemischen Verbindung als Ge-
y £. e °der (bei Gasen) Gemische bezeichnet. In einer chemischenln dung von Eisen mit Schwefel oder von Salz mit Wasser sind dieein ^‘Eheile, selbst bei Zuhülfeziehung des Mikroskops, nicht mehrPödV* wahrnehmbar. Aus einer chemischen Verbindung von Eisent en . iwelel kann das erstere nicht unter Zurücklassung des letzte-s j c ^^dtelst des Magnets ausgezogen werden; eine Salzlösung scheidets ch auc ^ hei längerem Stehen nicht in der Art, dass das specifischW' Verere Salz sich vorzugsweise unten und das specifisch leichtere
b:
_j n f 3er s *ch vorzugsweise oben ansammelt. EineAm Un ^ zweier Gase, des Stickstoffs und desmt noniak- - - ..~
chemische Ver-Wassei'stoffs zu
Sän --““‘tgas z. B., verbreitet sich als Ganzes, ohne in ihrer Zu-a äder enSet!!Un ^ ^geändert zu werden, durch enge Oeffnungen in ein^incrp 63 Aus einem Gemenge von Eisen und Schwefel lässt sich
v 0(1 ö n 6n ^ J ' sen m ittelst des Magnets ausziehen; aus einem Gemenge8 Pec"f ^ Un ^ ^ asser sondern sich die beiden Bestandteile nach ihrenStoff L 1Schen Gewichten; aus einem Gemische von Stickgas undWasser-^Pecfflg 8 gebreitet sich durch enge Oeffnungen in ein anderes Gas dasa is (j a g C eichtere Wasserstoffgas mit viel grösserer Geschwindigkeit^ ea Qa S r. C l ßsch schwerere Stickgas, so dass in dem noch rückständi-8 st °ff zunehmender Wasserstoff in abnehmender relativers e enthalten ist.
^Wörterbuch der Chemie.
iid. IX.
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