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Neunter Band.
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163
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Verbindungen, chemische. 163

^ eri ) specifischen Expansivkräfte, in Folge deren, wie selion erinnert,11 Gasgemische schon bei der Vertlieilung durch enge OetFnungen in^ anderes Gas chemische Zerlegung erleiden kann. Man betrachtets halb jetzt gewöhnlich die Gasgemische als blosse Gemenge, in wel-en die Gemengtheile wegen der Kleinheit derselben nicht direct ein-n neben einander wahrgenommen werden können.

Nach der atomistischen Theorie bestehen alle homogenen Körper8 gleichartigen kleinsten Theilchen, den Atomen, welche nicht ohnes - Ss chemisch-ungleichartige Substanzen resultirten weiter theilbarjedes Atom denkt man sich von einer Wärmesphäre umgeben.etl n si c b zwei Körper nach festem Verhältniss mit einander vereini-- Q > Jst anzunehmen, dass ihre Atome in bestimmtem Verhältniss zu

üs ammengesetzteren Atomen zusammentreten und in der ein solches. j )rr| mengesetzteres Atom umkleidenden Wärmesphäre gemeinsamy aalten sind; bei Vereinigung zweier Körper nach veränderlichen6, 'hä)tnissen ist hingegen anzunehmen, dass die Atome jedes Körpers

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in der Verbindung von ihren Wärmesphären umkleidet sind. Das

e re ist auch für die Gasgemische, im Gegensatz zu den Verbindun-P '' v on Gasen nach festen Verhältnissen, anzunehmen. Aber für dieq la rung der Entstehung von Gasgemischen genügt das Bestreben der^ en ihnen dargebotenen Kaum gleichmässig zu erfüllen ; währendErklärung, wie flüssige oder feste Körper unter sieh oder mitbü ,Einigen Körpern Verbindungen nach veränderlichen VerhältnissenH et B ebenso wie für die Erklärung der Bildung von Verbindungenfesten Verhältnissen die Annahme einer Kraft notliwendig ist,die in den ungleichen Eigenschaften der zu verbindenden Kor-rigenden Hindernisse gegen eine Vereinigung derselben zu einem’chartigen Ganzen überwindet (vergl. bei Verwandtschaft),u. ßie Verbindungen nach veränderlichen und die nach festen Ver-t b .wissen zeigen noch gewisse Verschiedenheiten, welche zur Beur-en' 111 ®’ welcher Classe ein zusammengesetzter Körper zuzutheilen sei,^ e ti'acl)t gezogen werden können. Weniger Werth hat hierfür, dass,trian ’ n früherer Zeit als etwas in der Regel Stattfindendes hervor-a|lä > ^ erbindungen nach veränderlichen Verhältnissen sich vorzugsweiseMs c imisch ähnlichen Körpern, Verbindungen nach festen Verhält-^ s lch aus chemisch unähnlichen Körpern bilden sollen; denn auchsi e p Unähnliche Körper können sich nach veränderlichen, sehr ähnlichehoi festen Verhältnissen vereinigen. Beachtenswerther ist, dass

Sat * er hindungeu nach festen Verhältnissen die Eigenschaften (Aggre-ao^'^^nd, Farbe, Löslichkeit und das chemische Verhalten noch inBeziehung) im Allgemeinen ganz unabhängig sind von denenV e , , es t a ndtheile, und die Eigenschaften des einen Bestandteils in derSetf mit dem andern, selbst wenn die Menge des letzteren sehr

o ist, vollständig abgeändert sein können; während bei Verbindun-gen veränderlichen Verhältnissen die Eigenschaften im Allgemei-ne e ’ ne n Uebergang zwischen denen der Bestandtheile bilden und die^sotischaften des Bestandteils, welcher in überwiegender Menge ini^findung enthalten ist, noch in dieser deutlich hervortreten. —nichtigen Anhaltspunkt dafür, eine Verbindung als nach festemsj e äftniss zusammengesetzt zu betrachten, giebt der Nachweis ab, dassUnt er verschiedenen Umständen (auf trockenem oder nassem Wege,Wechselnder Temperatur, bei wechselndem Druck u. a,) dargestellt

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