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Neunter Band.
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165
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Verbindungen, chemische. 165

^d zwar durch den Nachweis, dass solche Säure je nach dem ver-miedenen Druck, unter welchem sie bei constanter Temperatur siedet,Wechselnde und zwar mit dem Druck stetig sich ändernde Zusammen-setzung hat. — Wenn es auch das überwiegend Häufigere ist, dasserbindungen nach festen Verhältnissen den Aggregatzustand alsGanzes ändern, Verbindungen nach veränderlichen Verhältnissen hin-gegen vorzugsweise bei solchen Aenderungen des Aggregatzustandesersetzung erleiden, so liegt doch auch hierin nicht immer ein Mittel,eiderlei Verbindungen zu unterscheiden; das Schwefelsäurehydratz> b, w i r d bei dem Uebergang aus dem flüssigen in den®sten Zustand und umgekehrt bei theilweisem Schmelzen und wiederr Starrenlassen in seiner Zusammensetzung nicht verändert; aber dieseerbindung, welche als eine nach festem Verhältniss zu betrachten ist,, a °n uighf; 0 äne Zersetzung verdampft werden, sondern bei dem Er-dzen derselben entweicht etwas wasserfreie Säure, und mit constantemle depunkt verdampft dann eine etwas wasserhaltigere Säure, für^ e lche vielleicht noch nachgewiesen wird, dass ihre Zusammensetzung■* e Dach den Umständen — dem Druck z. B. unter weichem das Siedenm°lgt — wechselt und sie somit nur eine Verbindung nach veränder-ten Verhältnissen ist.

Dieselben zwei Substanzen können sich manchmal nach festen und nachv ® r änderlichen Verhältnissen zu Verbindungen vereinigen; in demselben®. e ichartigen Ganzen kann ein und derselbe Körper theilweise Bestandtheiltßr Verbindung nach festem, theilweise Bestandtheil einer Verbindung*th veränderlichen Verhältnissen sein. Jod und Schwefel z. B. lassenS t zu Verbindungen nach veränderlichen Verhältnissen vereinigen,

, t auch zu einer wohlkrystallisirenden Verbindung nach festem Ver-v^tniss Sgl; Pyrophosphorsäurehydrat vereinigt sich mit Wasser zu^ösungen nach veränderlichen Verhältnissen, aber auch nach festem„tältniss zum Hydrat der gewöhnlichen (dreibasischen) Phosphor-tfe; J n einer wässerigen Lösung von Glaubersalz hat man das Wasser

einem nach festem

y e üweise als mit dem schwefelsauren Natroner hältniss zusammengesetzten Hydrat NaO.SCL -(- 10 HO, theil-e be als mit diesem Hydrat zu einer Verbindung (der Lösung) nacher äriderliclien Verhältnissen enthalten anzunehmen.

sich

Namentlich auf Verbindungen nach festen Verhältnissen beziehen

Doch einige Benennungen und Unterscheidungen, welche hier kurzWähnt werden mögen.

^ Man unterscheidet festere und losere Verbindungen je nach^ SrösseijBn oder der geringeren Beständigkeit oder dem Widerstand,^ °hen sie einer chemischen Veränderung entgegensetzen. — Mans Scheidet, je nachdem zwei, drei oder mehr Elemente in die Zu-y t Dni ense ^ zun g e i ner Verbindung eingehen, binäre, ternäre u. s. w.(jj^indüngen; man spricht aber auch von Verbindungen, dass sie als

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Hhe die näheren Bestandteile des Atoms der Verbindung seien,f|) federt annimmt. — Nach der Zahl der Elemente, welche zusam-hpf reten > ur) d der Zusammengesetztheit der Bestandtheile, welche manj,j. erbindungen annimmt, unterscheidet man einfachere und com-ä^'Mrterc Verbindungen; nach der Zusammengesetztheit der Be-

ar e zu betrachten seien, in dem Sinne, dass man alle in Einem Atomihnen enthaltenen elementaren Atom als zu zwei Gruppen,

’Mtheile specieller noch als Verbindungen erster Ordnung die