Verdauung.
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png stehende Bestandteile des Magensaftes nachstehende anzusehen8 *od: a) ein organischer in Wasser löslicher Extractivstoff das Pep-sin (s. d. Art.) das eigentliche wenn auch immer noch nicht isolirtePrdauungsferment, welches unter Mitwirkung freier Säuren feste undSßronnene Albuminate und Albuminoide mehr oder minder rasch löst;
ein grosser Reichthum an Chlormetallen, worunter Chlorammonium,Chlorcalcium, Chlormagnesium und Eisenchlorür; c) freie Säuren und5'var Salzsäure oder Milchsäure oder beide zugleich. Dass die sichlrri Magensaft findende freie Salzsäure dem Labdriisensecrete als sol-°hem zukommt, ist durch eine Reihe zuverlässiger Beobachtungen aussera Hem Zweifel gesetzt. Freie Salzsäure findet sich gerade in dem Safte,2®r aus dem seit vielen Stunden nüchternen Magen durch mechanischeHeizung gewonnen wird; da nun auch bei künstlichen Yerdauungs-fliissigkeiten die Salzsäure in ihrer Wirksamkeit durch keine anderehäure ersetzt werden kann, so ist es um so gewisser, dass diese Säurea ®8 den Labdrüsen stammt, und nicht etwa im Magen selbst erst durchErsetzung von Chlormetallen entsteht, da Brücke für diese Ansicht^ehrere positive experimentelle Belege geliefert hat. Wodurch in denCabdrüsen die Zerlegung von Chlormetallen, denn nur aus einer sol-len lässt sich das Auftreten freier Salzsäure erklären, vermittelt wird,lii t unentschieden. Brücke hat die Meinung ausgesprochen, dass wäh-Pd des Lebens im Inneren der Labdriisen Kräfte thätig seien, die dieSäuren nach der einen, die Basen nach der anderen Richtung treiben,dass die Säuren nach der Magenoberfläche gelangen, während sichp Basen nach der entgegengesetzten Richtung bewegen. Es handeltes,c h demnach hier um eine Elektrolyse durch Nerven Wirkung. Beweise,^fü r aber, dass durch Nervenwirkung chemische Verbindungen und'['^besondere Salze elektrolytisch zerlegt werden können, fehlen gänz-'ch. Wird der Magensaft dfem gefüllten Magen entnommen, so ist im-Pr Milchsäure und zuweilen Buttersäure vorhanden, während freiePizsäure gänzlich fehlt oder nur in Spuren vorhanden ist (Leh-mann, C. Schmidt, Heintz, CI. Bernard, Barreswil, Smith).u ass in diesem Falle die Buttersäure ihren Ursprung den Umsetzun-gen des Mageninhaltes verdankt, erscheint mindestens sehr wahr-Peinlich; bezüglich der Milchsäure sind aber die Verhältnisse nochPneswegs völlig aufgeklärt. Der Annahme, dass die in den Lab-Psen gebildete freie Säure unter Umständen Milchsäure sein könnte,Pht an und für sich nichts im Wege, allein sie scheint wenig wahr-peinlich, weil nicht einzusehen ist, warum die von den Labdrüsen
von
ist es vielmehr,
dass
Pernirte Säure wechseln sollte; wahrscheinlich
Unterschied der Säure des gefüllten und nicht gefüllten MagensPer kommt, weil ursprünglich zwar immer nur freie Salzsäure abge-Sdert wird, aber diese durch gewisse Salze des Mageninhalts nachJ'Prungsaufnahme neutralisirt werden kann, indem dafür andere Säu-6,1 in Freiheit gesetzt werden. Finden sich im Mageninhalte butter-Pre oder milchsaure Salze, so müssen diese durch die freie SalzsäureChlormetalle und freie Butter- oder Milchsäure umgesetzt werden,a nach dem Genüsse von Fleisch und Amylaceis im Magen milch-Pre Salze nothwendig Vorkommen müssen, so hat das Auftreten freierPchsäure im Mageninhalte nach derartiger Nahrung nichts Un-Plärbares.
Das Verdauungsferment das Pepsin zu isoliren, ist immer noch