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Vergolden.

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air f Werden sollen. Als Verglühofen dient der obere Theil des Por-ellanofens, in welchem die Temperatur weniger hoch steigt (s. unterA «onwaaren Bd. VIII, S. 774).

. Vergold en. Das Ueberziehen ganzer Flächen oder der Ver-klungen auf Holz 1 ), Leder 2 ), lackirten Waaren 3 ) mit Gold wird meistarch Auf bringen ganz feiner Goldblättchen, bisweilen auch durchufbringen von Goldbronze auf rein mechanischem Wege bewirkt.* e V ergoldung von Glas 4 ) und Thonwaaren ist in den Art. Glask d - III, S. 582) und Thonwaaren (Bd. VIII, S. 788) ausführlich^schrieben. Es werden daher im Folgenden hauptsächlich nur dieMethoden der Vergoldung der Metalle zu besprechen sein 5 ). Manedient sich der verschiedensten Verfahrungsweiseu je nach Bedürfni3S,4e gt entweder mit Hülfe von Firniss oder von geschmolzener Glasur 6 )(Art. Silber, Bd. VII, S. 898) Bronze oder Blattgold auf, oder befestigtu rch Druck letzteres auf der reinen Metallfläche; oder man vergoldetj r °h Anreiben mit sogenanntem Goldzunder (s. unten S. 196 sogenanntealte Vergoldung); oder man trägt Goldamalgam auf und verjagt dasQuecksilber durch Hitze (F e'uervprgoldung) ; oder man bringt dievergoldenden Flächen mit Lösungen von Doppelsalzen von Gold inerührung, wobei letztere zersetzt werden und das Gold auf die Metall-ache befestigt wird, entweder indem das zu vergoldende Metall selbst. e Zerlegung der Goldsalze bewirkt (nasse Vergoldung), oderhidem man mit Zink oder Kupfer den metallenen in die Goldlösunge,I1 getauchten Gegenstand in der Flüssigkeit berührt (Contactver-&°ldung) und durch den so erzeugten schwachen elektrischen StromGoldlösung zerlegt und das Gold auf die Metallfläche in zusammen-

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fangender Lage niederschlägt, oder endlich indem man einen elektrischen? tr om durch die Goldlösung leitet (galvanische Vergoldung), wo-61 der zu vergoldende Gegenstand mit dem positiven Pol der Elektrici-^Isquelle verbunden wird (s. Art. Galvanoplastik Bd. III, S. 310).

1. Vergolden durch Aufkleben mit Firniss. Dies ge-dieht entweder, indem man polirte Metallflächen dünn mit Bernstein-r Qi3a überzieht und denselben soweit trocknen lässt, dass er kaum* le bt, dann mehre Blättchen Gold auflegt, andrückt, vorsichtig erwärmt,s ° viel der Firniss ohne sich zu zersetzen vertragen kann, und endlich^'t Polirstahl oder Achat den Glanz giebt. Auf Balkongittern, Kut-ten u, s. w. bringt man nicht selten Vergoldung so an, dass man dasAe tall zuerst mit einer Farbe aus Bleiweiss mit Leinölfirniss, dem man6 ^Vas nicht trocknendes fettes Oel und etwas Terpentinöl zugesetzt hat,® ru ndirt, trocknen lässt und dann mit einigen Lagen von Bleiweiss,Welches mit fettem Oel angerieben ist, übergiesst. Das Bleiweiss bildet?*it dem fetten Oel Bleipflaster, wodurch die Mischung nach einigemjehen so steif wird, dass man sie mit Terpentinöl verdünnen muss, umstreichen zu können. Ehe der letzte Anstrich ganz trocken ge-^° r den, belegt man ihn mit Blattgold und drückt dieses fest an. Sollas Fabrikat der Witterung ausgesetzt werden, so darf es mit keinem

3 . 1 } Dingler’s polyt. Journ. Bd. CXXXI, S. 238 und Bd. CXXXIX, S. 79. —,i Ihugler’s polyt. Journ. Bd. C, S. 126 u. Bd CIX, S. 384. — 3 ) Glanzvergol-.^5’ Dingler's polyt. Journ. Bd. CXXIV, S. 293. — 4 ) I)ingler 7 s polyt. Journ.

bd,

2 CLXI, S. 399. — B ) S. am Schluss Vergoldung von Seide und von Glas, Gold-lp gel, .— 6) Dingler’s polyt. Journ. Bd. CXXX.VIII, S. 416-

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