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Vergolden.

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Forschrift x ) löst man 1 Ducaten in 2 Loth starkem Königswasser, ver-iampft bis zu öliger Con3istenz und Krystallisation beim Erkalten, löstltr Wasser und versetzt damit eine Lösung von l 1 ^ Loth Cyankalium,

Loth Kochsalz, 1 Loth krystallisirter Soda in 2 Pfd. Wasser.

7. Die galvanische Vergoldung (Bd. III, S. 310, Art. Gal-v anoplastik). Obwohl Brugnatelli bereits 1803 gelungene Ver-gehe gemacht hatte mit einer Lösung von Knallgold unter Anwen-dung Oer galvanischen Elektricität Vergoldungen hervorzubringen, soyordankt man doch die Einführung dieses Verfahrens den von De laliive 2 ) erzielten Resultaten. Bald darauf veröffentlichte Böttger 3 )einige Verbesserungen. Beide wandten Goldchloridlösungen an. Bald*°lgte Elkington 4 ), der das Doppelsalz von Cyangold und Cyankaliumz ür Verwendung brachte und damit den Weg, um sehr viele Metalle inbeliebig dicker zusammenhängender Schicht aus ihren Lösungen abzu-ia gern, zeigte. Iiuolz 5 ) scheint El kington’s in London und Paris be-r ®its technisch benutztes Verfahren kennen gelernt und weitere Versuchedarüber und mit anderen Golddoppelsalzen angestellt zu haben, princi-Piell Neues hat er nicht zu Tage gefördert. Selten hat ein neues'erfahren der Technik so allgemein sich der Theilnahme der Chemikera od der Laien zu erfreuen gehabt. Ausführliche Abhandlungen vonRehling 6 ) von Elsnei’D und später von vielen Anderen,lehrten alle' oraichtsmassregeln und die geeignetste Zusammensetzung derVergol-^dngsfliissigkeit kennen. Die schönsten Ablagerungen scheinen hier-nach aus Lösungen von Cyangold in Cyankalium (Bd. IV, S. 274) mit^crrocyankalium gemengt erhalten zu werden. Jaeobi und Briant 8 ) habenähnliche Vorschriften gegeben; Ersterer kocht Ferrocyankaliumlösungnüt Aetzkali und löst darin Goldchlorid, Letzterer fällt Goldchloridhurch überschüssige Magnesia und löst den 52 Grin. Gold enthaltendenNiederschlag durch längeres Kochen mit 10 Pfd. Wasser, welches 1 Pfd.^lutlaugensalz und 120 Grm. Aetzkali enthält und eine halbe StundeSekocht hat. Ryhiner 9 ) setzt zu Goldchloridlösung kohlensauresNatron, bis schwach alkalische Reaction eintritt und versetzt allmälig^it Cyankaliumlösung, bis eben Auflösung erfolgt, kocht dann 1 / 2 Stundettnd verdünnt so weit, dass die Lösung circa 1 / 3 Proc. Gold enthält.Llsner 10 ) löst den durch Aetzainmoniak in Goldchloridlösung entstande-nen Niederschlag 11 ) in Cyankalium und Aetzkali. Die Ablagerung von zu-8a mmenhängenden Goldüberzügen gelingt nach Becquerel 12 ) auch beiAnwendung einer Lösung von möglichst neutralem Goldchlorür und6l nem schwachen galvanischen Strom, der in richtigem Verhältniss zurConcentration der Lösung steht 13 ).

r ) Kunst- und Gewerbeblatt für Bayern 1845; Dingl. polyt. Journ. Bd. XGVIII,«.383. — 2) Dingl. polyt. Journ. Bd. LXXVI, S. 297. — 3 ) Ebendas. Bd. LXXVIII,?• 54. — i) Ebendas. Bd. LXXXII, S. 377, aus d. Rep. of pat. Invent. 1840. 25.jUitrz. — 6) Ebendas. Bd. LXXXIII, S. 125, aus Compt. rend. 1841. November. —) Ebendas. Bd. LXXXVI, S. 350. — 7) Ebendas. Bd. LXXXVIII, S. 30. — 8) Dingl.g. 0l yt. Journ. Bd. CXXXVI, S. 58; Bullet, de la Soc. d’encour. 1854, p. 506. —Dingl. polyt. Journ. Bd. CX, S. 423. — ia ) Ebendas. Bd. CXHV, S. 317. —’) Andere Vorschriften und praktische Erfahrungen über Vergoldung, s. Philipp,

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f' ln gl. polyt. Journ. Bd. XCI, S. 381. — Elsner, Bd. XCVII, S. 429. — Leuchten-a e rg, Bd. CV, S.341; Bd. CXII, S. 66; Bd. CXIV, S. 356. — Chr istofle, Bd. CVI,8 - 389. — 12) Compt. rend. T. LV, p. 18; Dingl. polyt. Journ. Bd. CLXV, S. 373.7" ls ) Du fr es ne, heliograph. Damasoirung und erhabene Vergoldung. Dingl. polyt.°«rn. Bd. CXI.III, S. 129.