Art
Verwandtschaft, chemische.
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unterstützt werden. Bei einer Verbindung AB kann die ruhende
erwandtschaft grösser sein als die trennende zwischen dem einenestandtlieil A und einem anderen Körper C, und dann wird keine Zer-setzung eintreten; während dieselbe ruhende Verwandtschaft zwischenund B kleiner sein kann als die Summe der trennenden Verwandt-schaften zwischen A und C und zwischen B und C, und Zersetzung vonU a ^ so sich bewirken lässt, wenn man als zersetzenden Körper G eineubstanz wählen kann, welche sowohl zu A als zu B Verwandtschaft„ Die ruhende Verwandtschaft in einer Verbindung AB kannGösser sein, als die trennende zwischen A und einem Körper 0, oderai) ch als die trennende zwischen B und einem Körper D d. h. AB“^t sich weder durch C noch durch D zersetzen; aber dabei kann diea ‘‘ende Verwandtschaft in AB kleiner sein als die Summe der tren-enden Verwandtschaften zwischen A und C und zwischen B und D,a d AB sich bei vereinter Einwirkung von C und D zersetzbar zeigen^ les elsäure lässt sich nicht durch Chlor und nicht durch Kohle zer-Ze n, wohl aber durch die vereinte Wirkung beider Körper in höhe-ei Temperatur zu Chlorsilicium und Kohlenoxyd).
Dafür dass bei dem Zusammensein einer Verbindung und eines0r pers, welcher zu einem Bestandteil derselben Verwandtschaft hat,er mehrerer Verbindungen, deren Bestandtheile wechselseitig Ver-ftdtschaft zu einander haben, die trennenden Verwandtschaften dieenden überwiegen und Zersetzung wirklich erfolge, können wiederum^isse Umstände begünstigend wirken. Es sind dies dieselben, wel-e Sc hon S. 230 als die Aeusserung der Verwandtschaft begünstigendebrachtet wurden. Vervielfältigung der Berührungspunkte zwischens if r Verbindung und einer andern Substanz kann die Zersetzung der-o Den befördern; in grösseren Stücken werden viele Silicate durch<j Z3 hure nicht zersetzt, welche in feinster Zertheilung der Einwirkung^selben Säure dargeboten vollständige Zersetzung erleiden. Viele„Atzungen von Verbindungen durch Wahlverwandtschaft erfolgeng r ' )e * gewissen Temperaturen; das Licht begünstigt gewisse solcheErsetzungen (vieler Farbstoffe durch Sauerstoff bei gewöhnlicher Tem-b e . r 7 - B.). Im Entstehungszustand kann ein Körper Zersetzungeny er , .eil, deren er, wenn einmal in freiem Zustand zu grösseren MengenCa tj eini S*'i nicht mehr fähig ist; ein Körper kann in der activen Modifi-e ,l° n Verbindungen zersetzen, auf welche er in der inactiven Modifi-eiuer 1 * r ^ ne a ^ e Wirkung ist. Wägbare Körper können die Zersetzunghm® r ^ erhindung durch eine gewisse Substanz, welche ohne die Bei-s <Ju n ^ e . ner Körper wirkungslos ist, einleiten oder begünstigen: als Lö-oder durch Contact- oder Flächen Wirkung (poröse Kohle,d ÜJ , ze rtheiltes Platin befördern die Zersetzung vieler Verbindungen0d6 ; Sauerstoff), oder durch Uebertragung der chemischen Bewegungtg rs - ^Ttthcilung der chemischen Thätigkeit (Platin zersetzt die Salpe-Viel^Q^f nicht durch Wahlverwandtschaft, wohl aber Silber; wenn mit*hffl ’i 61 legirteä Platin sich bei der Einwirkung auf Salpetersäure8 etz 1C l dem ersteren Metall löst, spricht man davon, dass die zer-siew? 6 Thätigkeit des Silbers unter Bildung eines Salzes desselbenj ler au f das Platin übertragen habe).
Sehen n .^ ner ^ en S e von Fällen ist man darüber, auf was das Vorsich-Tmtstel 61061 ^ ersetzun 8 beruhe, im Ungewissen. Wo die Einen denmngszustand als Grund der zersetzenden Wirkung eiger Substanz