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Neunter Band.
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239
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Verwandtschaft, chemische. 239

bei de^y 611 ^ 0 ' 1011 '^ y ‘dp etl --rsaure Sulz pich in der Säure, wie diesedann **• eräHc ^ ungewendet wird, nicht löst, und man nimmt an, dasssaln t 61ne unmei 'klich dünne Schicht des zuerst wirklich gebildetene \ sauren Salzes das kohlensaure Salz vor wahrnehmbarer Zerset-

ZUn g schützt.

Plü v'r ^ en 8 e des Lösungsmittels kann von Einfluss sein. DieselbeS y c welche in geringerer Menge als Lösungsmittel angewendeta ere migung zweier Substanzen begünstigt, kann in grösserer MengeAngewendet eine Zersetzung der so entstandenen Verbindung bewirken.

, Wasser vereinigen sich z. B. neutrales schwefolsaure3 Kali

yj , . ehwefelsäure zu saurem schwefelsauren Kali, während die letztere2 ’ n dung durch viel Wasser wieder zu den genannten Substanzensio 6 - Zt W ' r d ’ Ul *d auch bei den sogenannten Zersetzungen durch Diffu-jsj Flüssigkeiten (vergl. Diffusion 2. Aufl. Bd. II, Abthl. 3,als r°- ^ w °id zunächst Zersetzung der Verbindung durch die

s ich ., ÜciUn 8 s ' und Diffusionsmittel gewählte Flüssigkeit ein und giebtkund ann ' n ^ er ^'-gleichen Diffusion der ausgeschiedenen Substanzeny ‘ 'K nach der Menge des Lösungsmittels kann Zersetzung einer•/ m uung durch eine dritte Substanz stattfinden oder nicht, oder diege» 6 Zun £’ einmal in einem gewissen Sinne statt hat, in dem ent-ty^, e °S e setzten eintreten. Kohlensaures Kali in dem zehnfachen Ge-lJ icht G ^ asser °der mehr gelöst giebt an Kalk die Kohlensäure ab, abert r j r( . wenn in dem vierfachen Gewichte Wasser gelöst; und coneen-wässeriges Kali entzieht selbst dem kohlensauren Kalk die

Kohlensäure.

•ßnsäure.

d er Vorhergehenden sind die Fälle, welche man als AeusserungenKat C e . m * sc k en Verwandtschaftskraft betrachtet, unter allgemeinereer j 5 j..°^ riei { gebracht zusammengestellt, und die besonderen Benennungenmi al ’ *011 welchen man einzelne Arten der Wirkungsweise der che-^elr-LA^ re -' V ' r1 u itschnft unterscheidet. Es mag jetzt dargelegt werden,ffeaf n ■“■Achten über das Wesen der Verwandtsclialtskraft auf-

g 3te “ t worden sind.

Kns' i. eni ^ nS( iruck Verwandtschaft affinitas mag ursprünglich die

ei n - za Grunde gelegen haben, dass zwei Körper, welche der Ver-

urti» .ig sind, als diese Vereinigung vermittelnd etwas Gleich-

Kusd \ n - 8IC ^ haben. So in der ältesten Stelle, in welcher sich jener

4t a , lm obemischen Sinne findet: in dem Ausspruch des Albertus

n ÄT* 8 Un '^ en Jahrhundert, dass der Schwefel sich mit den mei-

e allen propier affinitatem naturae verbinde; man nahm damals

der Veränderlichkeit derselben durch~ an. Später

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oten Jahrhundert, dass der benwe«.a üch in i ’ P ro P ier affinitatem naturae verbinde; man nahm damaisFeuer V 1 Italien, als Princip der Veränderlichkeit derselben durchbrauchte eitien a ^ s Schwefel bezeichneten Bestandtheil an. SpäterSich z u ' lian J as Wort, um überhaupt das Bestreben zweier Körper,8t and • 61nein gleichartigen Ganzen zu vereinigen, und den Wider-( ler s °Kben Verbindung gegen Zersetzung zu bezeichnen; von

rriicu mi d 6S 17ten Jahrhunderts an wird der Ausdruck affinitas ehe-rnen v 6Stens von vielen Chemikern in diesem noch jetzt angenom-vorherrggu* 16 S e braucht. Und seit derselben Zeit ist die Ansicht diedass die* 3 W ' e * n d er neueren Zeit die allgemein angenommene,-Fheilohe ° em * 3 , c h e Verwandtschaft auf die Anziehung der kleinstenz uer s t die ^ n ^ e * c bartiger Körper beruhe. Boyle entwickelte damalsnsicht: die kleinsten Theilchen zweier Körper (des Schwe-