Verwandtschaft, chemische. 241
^ehungs] sra f( ; begaben und sie in den Stand setzen, sich zu chemischene rbindungen zu vereinigen, wenn sie Freiheit der Bewegung haben;16 chemische Verwandtschaft sei eine Folge der elektrischen Spannung,Reiche zwei Körper in ihren kleinsten Theilehen durch wechselseitigeeriihrnng annehmen, und bei der wirklich erfolgenden Verbindungete eine Ausgleichung der entgegengesetzten Elektricitäten, häufigc er Entwickelung von Wärme und Licht, ein. — Eine grössere Ver-leitung und Anerkennung fand Berzelius’ namentlich 1829 ent-ickelte elektrochemische Theorie, nach welcher die Bildung der eigent-j c l en _ (innigeren) chemischen Verbindungen (nach festen Verhältnissen)Fl P^fh auf Grund der den Atomen der Körper anhaftenden freiene ktricitäten und der durch diese verursachten Anziehung unter mehr£ er Weniger vollständiger Ausgleichung derselben vor sich gehen soll;
e ^zelLus’ elektrochemische Theorie ist bereits in einem besonderen^ rtikel ( s . Elektrochemismus 2. Aufl. Bd. II, Abthl. 3, S. 753)osprochen. In neuerer Zeit hat sie weniger Geltung mehr als da-‘ts, wo Berzelius sie mit dem ganzen Gewicht seiner Autorität’ zte und überall in Anwendung brachte. Man hat mehr und mehry. ann U dass auch diese elektrochemische Theorie nicht so, wie esBc^ en Sc ^ en ' dle chemischen Vorgänge wirklich von einer physikali-d e 611 ^Undinge aus erklärt, d. h. als nothwendige Folgerungen aus, m durch physikalische Untersuchungen erkannten elektrischen Ver-g \ e n der Körper ableitet, sondern dass sie wie andere Verwandt-et .stheorien mehr eine Umschreibung des empirisch bezüglich destIlls chen Verhaltens Erkannten, als eine Erklärung ist. Denn aufaus e ^ e k troc hemischen Eigenschaften der Körper schloss man fast nurdem chemischen Verhalten derselben; man construirte aus diesemrtla Een, wie jene Eigenschaften sein müssten, und indem man dannso erschlossenen Eigenschaften als Ausgangspunkt der Erklärungpachtete, kam man von ihnen aus wieder in scheinbar freier Folgerungo,] C " drts zu r Erklärung jenes Verhaltens; wie es für die Erklärungj lof r ^chtiger Umschreibung der chemischen Vorgänge nöthig erschien,man die elektrochemischen Eigenschaften derselben Substanz
pachtete 0
^ Veränderlich.
t r ; s /“^ ne dass die innigen Beziehungen zwischen chemischen und elek-Ch m** ^ or Sängen zu leugnen wären, betrachten doch jetzt die meisten8chr V e . r n ‘ c lit mehr das elektrische Verhalten eines Körpers als aus-"'andf 5 1C1 das chemische Verhalten desselben bedingend und die Ver-tät j^haftserscheinungen nur als besondere Wirkungen der Elektrici-lne besondere chemische Anziehung wird von den Meisten jetztalD-g 1101 - 1111611 ’ d * e Fra S e °b die chemische Verwandtschaftskraft mit der■^■Uziehungskraft identisch sei, wird jetzt seltner erörtertCi le -, ler ’. Zu dner bestimmt ausgesprochenen Ansicht haben sich dieü; e A lier * n dieser Frage nicht geeinigt, wohl aber ist das, was gegenv eJt n " a hme einer Identität jener beiden Kräfte spricht, in neuererr , fi ; n „ S ! ‘ arfe r hervorgehoben worden 1 )- So lange man von der allge-
Zeit
«■einen Anziehung, wie sie sich als Gravitation äussert, ann “ ’f EdigücE im Verhältnis* der Massen wirke und dass dve Qualitätder Substanzen keineu Einfluss auf die Stärke dieser Anzie ungskra
ausübe.
lst es nicht möglich, die Verwandtschaftsäusserungen auf diese
l ) b, Gmelin’s Handb. d. Cliem. 4. Auä. Bd. 1, 9>Han4w5rtertrach der Chemie. Bd. IX.
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