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Neunter Band.
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Verwandtschaft, chemische.

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Kö

^ n S verschiedener Stärke; unter mehreren Substanzen wird nurie eine oder die andere von einem gegebenen dritten Körper zur Ver-indung angezogen werden, nämlich die, deren Atome mit den Atomenes dritten Körpers durch den gegenseitigen Einfluss der Form und®r Stellung die grösste Anziehung hervorbringen. Die relative Grösse'eser chemischen Anziehungen lässt sich in der oben besprocheneneise aus Zersetzungserscheinungen ableiten. Die Grösse der Anzie-ung zwischen den Atomen zweier Körper, oder der Verwandtschaftlß ser beiden Körper zu einander, ist unter denselben Umständen (jeIla chdem Lösungsmittel angewendet werden oder nicht, oder für einegewisse Temperatur) constant; sie wird namentlich nicht bedingt durch

Mengenverhältnis der auf einander einwirkenden Körper. NachJer gman ist, wenn Schwefelsäure grössere Verwandtschaft zum Kalia t als Essigsäure, die letztere Säure überhaupt unfähig, die ersterea »s der Verbindung mit Kali auszutreiben; es wird ihr diese Fähigkeita üch nicht durch Anwendung einer grösseren Menge von ihr gegeben,s °ndern die grösste Menge Essigsäure hindert, wenn mit Kali und einer§ e tviss en Menge Schwefelsäure zusammen, die letztere nicht, sich voll-andig mit dem Kali zu neutralem Salz zu verbinden, und die grössteenge Essigsäure entzieht dem schwefelsauren Kali nichts von der Ba-sis. Bergman stützte sich zur Bestimmung der Verwandtschafts-8 T üs Sen oc i ei . v i e ] me ] ir der Reihenfolge derselben, wie schon bemerkt,y ese ntlich auf Zersetzungserscheinungen. Bezüglich der Grösse derer wandtschaften zwischen Säuren und Basen glaubte er einen Zusam-enhang mit dem Verbindungsverhältniss beider Arten von Körpernneutralen Salzen zu finden: eine Säure habe zu derjenigen unter®nreren Basen die grössere Verwandtschaft, von welcher sie dieS r össere Menge bei Bildung eines neutralen Salzes aufnehmen könne,ln 5 ebenso habe eine Base zu derjenigen unter mehreren Säuren dieSüssere Verwandtschaft, von welcher sie die grössere Menge neutra-s h* 6 ' war damals die Zusammensetzung der neutralen Salze nur6 r Un genau bekannt; es hat diese Behauptung Bergman’s in keiner^ |®ren Verknüpfung mit seiner Verwandtschaftslehre gestanden, undy 11 gehen deshalb darauf, wie bezüglich der Beziehung der Grösse derv e T Vvan ^ tsc haft zwischen Säuren und Basen zum Zusammensetzungs-Ia: ^'tniss der neutralen Salze andere Behauptungen aufgestellt wur-s j ^er nicht näher ein, mit Ausnahme einer dahin gehörenden An-^ n (vergl. S. 249), welche mit einer consequent durchgeführten Ver-ndtschaftstheorie in wesentlichem Zusammenhang steht.

^ er Bergman’schen Verwandtschaftslehre wurde im Anfängel e jj Ses Jahrhunderts eine andere, die Berthollet’sche Verwandtschafts-8 i e V^’ ent S e gengestellt, welche gleichfalls grossen Einfluss auf die An-B e Tr Chemiker ausübte und jetzt noch von Wichtigkeit ist. Nachledb!r ? Uet ’ s Ansicht beruhen die chemischen Vorgänge keineswegszur p- . a '^ den Frössen der Verwandtschaften, welche zwischen denÜmst'' IIU '^ r k-' ,n ® kommenden Körpern bestehen, sondern noch anderefluss” an A 6 S * n< ^ ^ iir die Erfolge der Einwirkung von wesentlichem Ein-di e ' al] ^ ucl \ er betrachtete als Ursache der chemischen Verbindungender Q r Se ' nei - Ue Anziehungskraft der Materie, die sich aber hier vonra vitation verschieden äussere, weil sie nicht wie diese auf Mas-