Verwandtschaft, chemische. 255
^erhältnis3 ein Körper unter zwei Substanzen in einer Flüssigkeit ver-e >lt sei, als möglich. Nicotin droht z. B. die Polarisationsebene desichtes stark nach Links, zeigt aber in Verbindung mit Salzsäure keinotationsvermögen. Wenn 1 Aeq. Nicotin mit 1 Aeq. Chlorammonium114 Lösung gemischt ist, hat diese ein geringeres Rotationsverrnögendem darin enthaltenen Nicotin für sich zukommt; ein Theil desJcotins ist somit in dieser Flüssigkeit an Salzsäure gebunden oderV &s Chlorammonium in der Lösung als salzsaures Ammoniak betrachtet)16 Salzsäure in der Flüssigkeit unter das Nicotin und das AmmoniakSetheilt. Eine schwächere Abnahme des Rotationsvermögens wird be-"'trkt durch Zusatz von 1 Aeq. Chlornatrium an der Stelle des Chlor-ammoniums; also wird bei Einwirkung von 1 Aeq. Nicotin auf 1 Aeq.^ mrnatrium in wässeriger Lösung weniger von dem Salz zersetzt alsei Einwirkung von 1 Aeq. Nicotin auf 1 Aeq. Chlorammonium. Ge-® a Uere Bestimmungen, wie für dieselben Körper das Verhältniss, inJachem sie unter einander verbunden seien, je nach den relativenei 'gen, in welchen sie auf einander einwirken, verschieden sei, lie-§ e Q noch nicht vor.
L>ie Frage, ob bei der Mischung zweier Salze mit verschiedenen^lren und Basen sich stets, dem entsprechend was Berthollet überb'la erSetz,lng nac h doppelter Wahlverwandtschaft lehrte, vier Salzeen , ist der Gegenstand sehr zahlreicher Discussionen und Unter-jungen gewesen J ). Zu dieser Frage steht schon Einzelnes, was in demac hst Vorhergehenden angeführt wurde, in Beziehung. Sehr ver-Uni Ie ^ ene Eigenschaften der Lösungen hat man zu benutzen versucht,y 1 -Anhaltspunkte zu gewinnen zur Beurtheilung, wie und in welchemhat * a tll ‘ ss die Säuren und die Basen in ihnen vereinigt seien. Manhi namen tlich aus der Färbung der Mischungen von Salzlösungenre ai “ zu schliessen gesucht. Wenn eine Auflösung von schwefelsau-§er" ? isenox y d durch Zusatz einer Lösung von essigsaurem NatronReh'aj w ‘ r d, so lässt sich daraus ersehen, dass essigsaures Eisenoxyd
Zer <le * ; w * r d> aber nicht ob gemäss Bergman’s Lehre gegenseitiges ich. SetZUn g nac L doppelter Wahlverwandtschaft sofort vollständig vorv ier <f e ^ e ’ °d er °b gemäss Berthollet’s Lehre in der Flüssigkeit dieEis a ze: schwefelsaures Eisenoxyd, schwefelsaures Natron, essigsaures,° x yd und essigsaures Natron enthalten seien und in welchem Ver-ttjtg 1 * 13 . 5 !. Aber aus der je nach dem Gehalt an einem Salz wechselndengl a , ^ er Färbung der Mischungen von verschiedenen Salzlösungenv er v... e , rnan auf eine solche Bildung von vier Salzen, deren Mengen-lichen r 'c SS m ' t den zur Einwirkung gebrachten Quantitäten der ursprüng-It)( e . . z e ein veränderliches sei, schliessen zu dürfen. Aus der^ er Eärbung einer Flüssigkeit, in welcher 3 Aeq. Schwefel-^ ‘ lutn m it 1 Aeq. salpetersaurem Eisenoxyd gemischt sind, hat
lln ’» Handb”,! d ni SeSenseiti S e Zersetzung von Salzen in Lösungen vergl. L. Gme-® ta nd betreff Cllem - 4. Aufl. Bd. X. S. 119 f., 148 f. Von neueren diesen Gegen-XXXVII er1 Gn ^drandlungen: Malaguti, Anna), de chinr. et de phys. [3.]I 4 -] Vol. VII P ' 198; dann daselbst T. U, p. 328; Gladstone, Philos. Magaz.dourn. Vol IV P ' 372; dann daselbst VoL IX, p. 535; dann im Chern. Soc. Quart.P -XXXVlii‘’ P ’ 1 . 44; dann daselbst Vol. XV, p.302; Margueritte, Compt. rend.rend T YrT SOdann im Journ - d - pharm. [3.] T. XXVII, p. 21; Reynoso,P- 158, ' P ’ 278 ’’ ^issier, daselbst T. XLI, p. 362; dann im Institut