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Neunter Band.
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256 Verwandtschaft, chemische.

man geschlossen, dass hier keineswegs beide Salze sich vollständig z ”Schwefelcyaneisen und salpetersaurern Kali zersetzen; Zusatz von mehrEisensalz sowohl als von mehr Schwefelcyankalium bewirkt intensiver®Röthnng der Flüssigkeit, und zwar ändert sich die Farbenintensit"*mit dem Mischungsverhältniss stetig, ohne dass bei einem bestimmtenMischungsverhältniss sich plötzlich Aenderungen in der Färbung zeige"'Aus den Beziehungen der Färbung einer Schwefelcyaneisen enthalte"'den Lösung zum Gehalt an demselben hat man weiter geschlossen*dass selbst bei Zusatz eines sehr grossen Ueberschusses von Schwefe^'cyankalium zu salpetersaurem Eisenoxyd noch ein Theil des letztere”unzersetzt bleibe; aus allen solchen Resultaten, dass bei der Mischungzweier Salze, wenn sich Nichts ausscheidet oder verflüchtigt, sich g e 'wohnlich die verschiedenen Säuren und Basen zu vier Verbindung"”nach Verhältnissen anordnen, welche von den relativen Mengen d"*Salze und den Grössen der Verwandtschaften ihrer Bestandteile ab'hängig sind. Als Beweis dafür, dass in einer Lösung verschieden"*Salze sich derselbe Gleichgewichtszustand herstellt, wie auch die B e 'standtheile der Salze ursprünglich gruppirt gewesen sein mögen, ha*man gleichfalls die Resultate von Versuchen, bei welchen der Einf!”’ 5auf die Intensität der Färbung einer Flüssigkeit bestimmt wird, ang e *führt: eine Lösung von schwefelsaurem Kali und salpetersaurer Ala£'nesia, und eine ebensoviel von jeder Säure und Base enthaltend"Lösung von salpetersaurem Kali und schwefelsaurer Magnesia bring 6 ”z. B. unter sonst gleichen Umständen bei Zusatz zu einer Lösung v °”Schwefelcyaneisen eine gleiche Schwächung der Färbung derselben h ef 'vor, obgleich schwefelsaures Kali für sich in dieser Beziehung e ' l ° eerheblich grössere Wirkung ausübt als salpetersaures Kali. — Man b®die Diffusion zur Entscheidung jener Frage in Anwendung gebrach'Bei Versuchen, wo eine Lösung von gleichen Aequivalenten Chj° rnatrium und salpetersaurern Baryt in überstellendes Wasser diffundi"^und die obere Fliissigkeitsschicht nach einiger Zeit analysirt wuf^ eiergaben sich Resultate, welche dafür sprachen, dass in der ursprü"®liehen Lösung theilweise Zersetzung der angewendeten zwei Salze st" 1gefunden habe und vier Salze (Chlornatrium und Chlorbarium, salp etefsaures Natron und salpetersaurer Baryt) von ungleichem Diffusio"”vermögen enthalten gewesen seien. — Alan hat die Löslichkeitsverb" 1nisse der Salze, und solcher Salze die sich aus gewissen in Lös””'’gemischten bilden können, in Betracht gezogen, und z. B. daraus, d a ^eine gesättigte Lösung von chlorsaurem Kali nach Zusatz von Chl” r _natrium neue Mengen des ersteren lösen kann — und zwar nach > JSatz von einer dem Gewicht des ursprünglich die Lösung sättig 6 "”^,chlorsauren Kalis äquivalenten Menge Chlornatrium mehr, bei Z” s ®von mehr und mehr Chlornatrium mehr und mehr chlorsaures Kal 1geschlossen, dass das chlorsaure Kali bei dem Eingehen von Chi 0 ^natrium in seine Lösung Zersetzung zu leichter löslichem ehlorsa” r ^ flNatron und Chlorkalium erleide, und dass diese Zersetzung in U"”erheblicherem Grade stattfinde, als die relative Alenge des zuges e * z ^Chlornatriums beträchtlicher ist. Für die Beurtheilung der Beweis^*”solcher Versuche ist indessen zu berücksichtigen, dass eineVermßb” 1der Löslichkeit eines Salzes auch durch Zusatz eines andern Salz"® .

wirkt werden kann, welches keiner Umsetzung mit dem ersterenist; eine gesättigte wässerige Lösung von salpetersaurem Bleioxy 1

fähig

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