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Neunter Band.
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257
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Verwandtschaft, chemische. 257

• . nach Zusatz von salpetersaurein Kali neue Mengen des ersteren

‘ -^es. Dafür, d aSä j n e j ner gemischten Lösung zweier Salze die vier^glichen Salze in einem Gleichgewichtszustand enthalten sind, welcherSa? ^ en ^ rerwan 'Bsch;iftsgrös3eii nnd von den relativen Mengen derY Ze abhänge und mit den letzteren sich ändere, hat man noch andereersuche angeführt: aus einer gesättigten Lösung von Chlorblei inß? Seri ? em essigsauren Natron wird z. B. sowohl aruf Zusatz von ein-■essigsaurem Bleioxyd als von Chlornatrium Chlorblei ausgeschieden,das w. an k ann wohl als das, was jetzt von den meisten Chemikern alse j' S wahrscheinlichste betrachtet wird, aussprechen: Eine Theilung£ es Körpers A unter zwei andere mit Verwandtschaft zu ihm begabte^ und C in einer Lösung, aus welcher sich Nichts unlöslich oder elastisch-ail sscheidet, nach Berthollet’s Gesetz der chemischen MassenUnd ^ dann, wenn die Grössen der Verwandtschaft zwischen A und Bj zwischen A und C niclit in hohem Grad verschieden sind; wennin 1 e ^ ent h e il letzteres nämlich überwiegend grosse Verschiedenheiten Verwandtschaftsgrössen, stattfindet, können alle Wirkungen derso se in, wie wenn nach Bergman’s Ansicht A nur mit einemWa .. ei< * en Körper B und C — dem, zu welchem A die grössere Ver-wie ■ SC la ^ hui — verbunden wäre. Und ebenso bezüglich der Frage,Niel so ^ c ^ er Lösung zweier Salze AB und CD, aus welcher sichBe aussc -heidet, die Bestandtheile der Salze gruppirt seien: nachin\V‘ !°^ ets Ansicht zu vier Salzen AB, AD, BC und CD, wenn dies ch’ 1Zksain heit kommenden Verwandtschaften nicht in hohem Grad ver-lier Pi" 11 find; im letzterenFall aber, mindestens soweit aus dem Verhalten®ntw '. ISSl l?heit erschlossen werden kann, B er gm an’s Lehre entsprechend,neu 6 T *^ e zwe * ® a l ze Ai? und CD unzersetzt oder aber zu zweiBe D ^ a ^ zen AU und BC vollständig zersetzt in sich enthaltend.Gr ,® Itlan s Ansicht wäre hiernach die für Fälle, wo in hohemBet un Sl e iche Verwandtschaftskräfte wirken, zulässige; Berthollet’sg er ^ ac Jl tun gsweise die für Fälle, wo Verwandtschaftskräfte von gerin-W ag j/ ersc hiedenheit in Betracht kommen, nicht zu vernachlässigende,b'aeht er ^ man a ' s das Resultat der Einwirkung mehrerer Körper be-grö 6t ’ Ware e i ne hei grosser Verschiedenheit der Verwandtschafte-k a n n 6n atlzu nehmendeGrenze für das, was nach Berthollet eintretenerr . ’ unc \ zugleich ist es selbst dann, wenn diese Grenze nicht ganz^elch W ' r ^’ 8e ^ r häufig der einfachste Ausdruck für das Verhalten,... _ es ein e gemischte Lösung solcher Körper wirklich zeigt t).

sich fUr^G** ® uusen (Annal. d. Chem. u. Piuirm. Bd. LXXXV, S. 187) findet^ er Wandt n 86 e ' n ® atz nicllt bestätigt, welcher sich aus der Berthollet’schenoder meh SC " a ^ t8 ' e ^ re Seiten liesse: dass nämlich hei der Einwirkung von zweidie Ateno- 1 * 61 ' 611 hlehersehuss vorhandenen Körpern !>■ B '... auf einen Körper Aden Prod 1 |- < * er erst,eren , welche mit dem letzteren Körper in Verbindung treten,Nassen nr C Gn aus den Verwandtschaftsgrössen derselben zu A in ihre relativent’orhältni ° porti . onal seien, sofern nach diesem Satze für eine stetige Aenderung desstetige v SSeS ’ ln We lchem man B und B' dem Körper A darbietet, auch eineWelche des Verhältnisses zwischen den Quantitäten zu erwarten wäre,

Dies es V h ■ . Und von B ' durch A in chemische Verbindung gebracht werden.Sechen < '“' 8 ' ltniss ändert sich aber unter diesen Umständen nach Bunsen’s Ver-gieichzeit;™ 61111 ™ an die Verbindungserseheinungen in Gasgemischen vollkommenV'ählt von ri VOr ir lCh S e ben lässt, nicht stetig, sondern der Körper A (Sauerstoff z, B.)h'udung (• zu en K - K l ürpern B und B' (Kohlenoxyd und Wasserstoff z. B.) zur Ver-fem einf ach K ’ 0hlensiiure und Wasser) stets nur solche Mengen aus, welche inßen stöchiometrischen Verhältniss zu einander stehen, so dass neben

ndW6rtert “ 0 » der Chemie. Bd. IX. 17