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Neunter Band.
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Verwandtschaft, chemische.

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k- 245 u. 249), welche sich diesem dritten Körper gegenüber alseaiisch-gleichwerthig erweisen, hat inan aufgegeben; man betrachtetJ lä Verliältniss der Verwandtschafts grossen als unabhängig von dem^ er hältniss der Aequivalentgewichte, letzteres Verhältniss als mit denq 0t ngewichten in Zusammenhang stehend, während man den relativen® Wlc hten der Atome der verschiedenen Körper jetzt keinen Einfluss‘ u die chemische Anziehung, welche diese Atome auf andere AtomeUssern können, beilegt.

Als man die chemischen Vorgänge wesentlich als elektrische unds Ursache der Verwandtschaft die Anziehung der entgegengesetzten. ^Ucitäten betrachtete (vgl. S. 240 f.), schien in der Ermittelung derd e ^ ns °^ en Verhältnisse der Körper die Grundlage zur Bestimmung® r Verwandtschaftsgrössen gegeben zu sein. Die sogenannte elek-s che Spannungsreihe coincidirt aber nicht mit der Verwandtschafts-ne wie man sie z. B. für die Elemente in Beziehung auf einen be-Broten Körper den Sauerstoff z. B. annimmt; die Versuche, dies zuf , aren , waren mehr Umschreibungen dafür, dass diese Colncidenzy und Aeusserungen der Anerkennung, dass die auf chemischerj>^ r ^ an dtschaft beruhenden Vorgänge sich keineswegs aus dem, was dieysik über die elektrischen Verhältnisse der Körper feststellt, in con-ert ent ' er Weise erklären lassen. — Auch was in neuerer Zeit darüberd a nnt wurde, welche ungeheuren Kräfte bei einer chemischen Schei-■ W r ird' wie sie durch die Elektrolyse einer Verbindung hervorgebrachtt , ’ 111 Wirksamkeit treten, und die Vergleichung der bei der Elek-d er • 6 wirkenden Kraft mit einem mechanischen Auseinanderreissendie der Verbindung enthaltenen ungleichartigen Atome, hatte nicht

Messung der Grösse der Verwandtschaft zum Gegenstand 3 ).

<jj 7 Wurt i e 01)611 CS. 252) einiger Angaben erwähnt, nach welchensta , ers etzung gewisser Verbindungen unter Ausscheidung eines Be-derselben im gasförmigen Zustand durch Druck verhinderts etz en kann. Mau hat vorgeschlagen, den Druck, welcher die Zer-d er einer solchen Verbindung nicht mehr eintreten lasse, als Maass8l eh erw andtschaft zu betrachten, welche die Zersetzung, wenn sie vorkaum? 6 ^’ bewirkt. In Ausführung gekommen ist dieser Vorschlag°hem'' 6S Wurc i e schon oben erinnert, dass überhaupt darüber, ob Druck°he Zersetzung verhindern könne, Nichts Sicheres bekannt ist.Inter, •~ e Verbindungen sind durch Wärme zersetzbar. Man hat dieSl ch t1er Wärme, bei welcher Zersetzung einer Verbindung vor^e.sta > V ‘^ S ^kaass der Verwandtschaft betrachten wollen, welche dieFi rtnit , beile der Verbindung zusammenhält 2 ). Das Prineip dieserfiir e . un g <1er Verwandtschaftsgrössen zugegeben, erhält man leichtder G r - lSSe Gruppen von Körpern die Reihenfolge, in welcher sie nach^erscU 8 ! 6 ^ ei Verwandtschaft zu derselben Substanz geordnet stehendas \y' le 6ne Uydrate, verschiedene kohlensauren Salze u. a. verlierenMisslich 8861 - 0der die Kohlensäure bei ungleich hohen Temperaturen);;iUs S als e Ir 8iellt es ancl1 dann mit dem gleichfalls gewagten Versuchstanz zu . 8S der Grösse der Verwandtschaft einer flüchtigen Sub-pachten dxen die Differenz zwischen den Temperaturen zu be-

„__ 7 ei w elchen die erstere Substanz im freien Zustand und

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2 ) VervI r. Cr u *,^- olllra usch in Pogg. Annal. Bd. XCIX, S. 10.ß ’ J ' Gmeliu s Handb. d. Chem. 4. Aufl. Bd. X, S. 134.

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