Violensäure. 279
Volantin entsteht leicht durch Vereinigung beider genannter Säuren,aio g wie das AHoxantin aus Alloxan und Dialursäure :
CsHä-NgOg -}- CgHs^Oio = C 16 H 6 N 6 0 18
Violursäure Dilitursäure Violantin.q dieser Körper entsteht daher jedes Mal bei der unvollständigenR ,] a ^ 011 ( i er Violursäure einerseits so wie bei der unvollständigen6 . Uc tion der Dilitursäure andererseits. Man erhält ihn durch Mischenai/if 61 concen trirter Lösungen der beiden Säuren, wo er beim Erkaltenden Vsjallisirt. Das Violantin kann aus Hydurilsäure dargestellt wer-U" ^®im Behandeln derselben mit verdünnter Salpetersäure (5 Grm.pl Ur 5 s ™' e mit 5 C.C. Wasser an gerührt, dann mit 7,5 C.C. Sal-du t S ^ ure von specif. Gewicht versetzt) und schwaches ErwärmenEintauchen in heisses Wasser (bis sich an den Rändern eineRe e .Färbung zeigt); beim Herausnehmen tritt dann eine heftigeHi , tlon ein, und es scheidet sich Violantin als gelblichweisses kör-Hie H^ sta ^nisches Pulver ab. War zu schwach erhitzt, so bildet sich61 “ au ptsächlicli Violursäure, bei zu starkem Erhitzen auf der an-&ren »eite Dilitursäure.
ly 1 - 8 ^'°i avit ’ ri ist löslich in Wasser, zerfällt aber dabei in ViolursäureSer ^ursäure; aus einem Gemenge gleicher Theile Alkohol und Was-'-UtnT^ 6 aUS Essigsäure lässt es sich zum Theil unzersetzt krystallisiren,s ®tzt • ^ w ' T( i es a h er dabei auch zersetzt. Das trockene Violantin zer-
w; , 8lc h auf 120°C. erhitzt auf einmal durch die ganze Masse unter Ent-taif. Ur '{? von Gas und unter Zurücklassung eines braunen in Kalilauge
^ a Qdth
^ch'v^ be * m Erhitzen mit den Salzlösungen starker Säuren, indemtz 16rbe * dilitursaures Salz und freie Violursäure bildet. Beim Er-
lu:
fother Farbe löslichen Körpers. Das Violantin verhält sich ganz wieein enge von Violursäure und Dilitursäure, in welche beiden Be-e de es leicht zerfällt; es spaltet sich wie beim Lösen in AVasser
r sau essigsaurem Salz entsteht gleichzeitig dilitursaures und vio-au 8g ^ re . s Salz, wobei sich das unlöslichere Salz abscheidet; die sich>. nde n im reinen Zustande farblosen dilitursauren Salze sinddas Y- a , n ^ aa g en< le3 violursaures Salz meistens stark gefärbt. So giebtfärfjt e a otm ai ,f Zusatz von essigsaurem Kali einen grünlichblau ge-
V
ten
at ron Niederschlag von saurem dilitursauren Kali; mit essigsauremSalz ab Scbe iden sich rothgefärbte Krystalle von saurem dilitursaurenVe fsch’ a ^ Tersc hie<lenartige Salze derselben. Basis zeigen sich etwasdiHt u a6n ’ 80 giebt essigsaurer Baryt einen rothen Niederschlag vonle üd V' i rem Chlorbarium fällt weissen dilitursauren Baryt, wäh-°liv enfr .. UJS äure in Lösung bleibt; essigsaures Kupferoxyd giebt einenSc bwef e ]' Uen Niederschlag, der eine Violantinverbindung zu sein scheint;^ Ss igsai SaUreS Tupfer giebt weisse Nadeln von dilitursaurem Salz,^dblich re * ^ ei Siebt rothe Krystalle von violursaurem Blei und einenVbt y? yeiaä ®n Niederschlag von dilitursaurem Salz. Ammoniakgasüa d Üi : ° lantin blau ; wässeriges Ammoniak zerlegt es in violursaures
Sch UrSaUleS Salz -
VcU . ^®felWasserstoff und Jodwasserstoff reduciren das Violantin
6l cht
- Zu Uramil. Fe.
l0 lensäure, Veilchensäure. Peretti 1 ) giebt an, dass
l ) Bullet,
des
sciene. matt. 1829 Mai, p. 36S; Buchn.Repert. Bd. XL, S. 130.