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Violursäure.

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1 ursäure (C 8 H 3 N 3 Oi 0 ) durch vorsichtiges Erhitzen derselben ink ycerm so wie durch ßeduction von dilitursaurem Eisen mit Cyan-i^lösung. Es entsteht hier immer nur etwas Violursäure gemengt! ar *deren Substanzen, so dass die Gewinnung der reinen Violursäurear schwierig ist.

Violursäure wird erhalten, wenn mau Hydurilsäure mit Sal-arsaure von 1,2 specif. Gewicht iibergiesst; das hierbei entstehende(s (j 6 k r y R tallinische Pulver enthält neben Violursäure auch Violantin‘ Art. S. 278) und anzersetzte Hydurilsäure. Dieselben Producte ent-en bei Einwirkung freier salpetriger Säure. Wird Hydurilsäure mitbad SSer Und mi 't gelöstem salpetersauren Kali gemischt auf dem Wasser-e er wärmt, so bildet sich tief veilchenblaues violursaures Kali; durchs ' Vec bse 1 nden Zusatz von Essigsäure (damit nicht freies Kali, das zer-Unti^H^ w ^ r ^ en würde, vorhanden ist, aber auf der anderen Seite auchpetr' F Vermeid ™g eines zu grossen Ueberschusses der Säure) und sal-Mm! eSanrem Eali bildet sich noch mehr davon; nach Abfiltriren derLös er ' avi S e wird das Salz mit etwas Wasser abgewaschen, in heisserBar Chlorbarium zersetzt, worauf der ausgewaschene violursäure

Rieh Ini * ; verdünnter Schwefelsäure genau zerlegt wird; das FiltratHv/ bis 70° C. abgedampft reine Violursäure (etwa 3 / ä der

y’urilsäure).

g r g Violursäure krystallisirt in glänzenden bald kleineren baldBch S6ren rhombischen Octaedern von gelblicher Färbung (die denj^^lkrvstalien sehr ähnlich sehen), von der Zusammensetzung'W n 2 HO. Die kleineren Krystalle behalten an der Luft

Durchsichtigkeit, die grösseren Krystalle, obgleich dieselbe Zu-v er jJ nense l' zn ng zeigend, werden bald undurchsichtig. Die Krystallei ö i le j' etl bei 100° C. das Krystallwasser; sie lösen sich ziemlich leichta *f m leichter in heissem Wasser, Alkohol fällt die Lösung nicht.Sjgj Ule Violursäure schimmelt leicht in wässeriger Lösung; bis zumheim n , er hB z t zersetzt sie sich; auch die trockene Sänre zersetzt sichstärkeren Erhitzen unter Entwickelung rother Dämpfe.ütu rg - Urc “ Einwirkung von Salpetersäure geht die Violursäure in Di-Nif,. ure über; nach Baeyer indem sich aus der Nitrososäure einer °9aur e bildet:

CslL (NO a ) N 2 0 6 + 2 0 = C 8 fI 3 (N0 4 )N a 0 6. Violursäure Dilitursäure.

h a Unt m ^ ^ a h er b* beiden Säuren als ßadical eine für sich nicht be-Hit r ^ o a ^ re an: C 8 H 4 N,0, die Barbitursäure; er nennt die erstere

g*.°b ar bitur8äure, die letztere Nitrobarbitursäure.

8äu re Einwirkung von Brom auf eine wässerige Lösung von Violur-^om-w- 061 S ' C h unter Entwickelung rother Dämpfe Alloxanbromid und

c a sserstoff:

N» O, + 4 Br + AO = C 8 HsBr 2 N 2 0 6 + 2 H Br -f N 0,.

Violursäure Alloxanbromid

8c hüss^ t Chlorkalk erwärmt giebt Violursäure Chlorpikrin. Mit iiber-v on Am 61 ^ alilau S e er bitzt giebt sie unter schwacher Entwickelungv '°lur 8 : tnoma k eine noch nicht weiter beschriebene Säure die Hydro-len S ,.E r !- Natron-Kalk trocken erhitzt giebt die Violursäure al-stoff m Form von Ammoniak ab.