Viscautschln. — Vis ein. 285
V lnt »ung d es p e tts werden die Mandeln von der Schale befreit, zueinem Leig zerstossen und mit Wasser ausgekocht. Das Fett ist gelb-sc hmilzt bei 40° bis 50° C., löst sich in Alkohol und Aether, zumheu in Ammoniak; von Kali wird es schwierig vollständig verseift.,ne nähere Untersuchung fehlt (B onastr e 2 ).
i..Y ca U ts ch i n nennt Reinsch den in Alkohol und AetherQ öslichen Theil des rohen Viscins, nach ihm der Hauptbestandteiles v ogelleims (s. S. 28G).
^ i S C e n. Ein durch trockene Destillation von Viscin erhaltenesJel (s. S. 286).
kj Yi s ein hat Macaire zuerst eine Substanz genannt, welche dene n gen Bestandtheil der verschiedenen Theile der Blätter und Stengeljj 111 entlieh der Beeren der Mistel ( Viscum album) ausmacht und den0 au Ptbestandtheil des sogenannten Vogelleims bildet. Dieser noch, ollständig untersuchte Körper ist nach Macaire in dem Frucht-g en und Blüthenhüllen von Atractylis gummifera enthalten; nachy 0ui Hon-L;igr:inge in der Rinde von Ilex aquifolium , nach Ne esj. n Esebeck in dem Milchsaft von Ficus religiosa , nach Vauque-n 'n dem klebrigen Ueberzug der Zweige von Bobinia viscosa.bila Macaire enthalten die Pflanzen das Viscin nicht fertig ge-
e S sondern es entsehe erst durch Gährung; sonst wird gewöhnlichgenommen, dass der Körper fertig gebildet darin sei.j,jj Ä,lr Darstellung des sogenannten Viscin wendet man die genannten(ij arize nstoffe an, besonders die weissen Beeren von Viscum album ,z er Wer den mit heissem Wasser zerquetscht und abgeseiht. Reinsch^tscht die feingeschabte Rinde der Mistel und knetet sie wieder*r ück r0lt 'V ass er so lange dieses noch etwas löst; es bleibt Viscin zu-gemengt mit Holzfaser, die sich zum Theil mechanisch entfernena bd ' ^ an ^ ann die Substanzen auch mit Aether lösen, den Auszugdie r pfen 1Uu ^ den Rückstand mit Alkohol und Aether behandeln, umai ' n löslichen Bestandtheile zu entfernen.s tofl' 1 aC ^ Macaire 2 ) enthält die Substanz 75 Kohlenstoff, 9 Wasser-Ul ' <P Sauerstoff; sie ist klebrig halb durchscheinend, trocknet
ki e i ne an , ^Mt, löst sich nicht in Wasser, Alkohol löst nur einen
beim au V dagegen löst sie sich in Aether oder Terpentinöl,
ö icht , er öarripf eil bleibt sie stark klebend zurück. Fette Oele wirkenI) Urch arau l. du. Durch Erhitzen lässt das Viscin sich entzünden.Säu,. e aust isches Kali wird es gelöst; durch coneentrirte Salpeter-U?* ^ c l lwe lclsäure wird es zerstört.al s • Llns °h 8 ) erhielt rohes Viscin aus der Rinde von Viscum albumV; Sc j n 6 S e lbe sehr zähe und klebende Masse; diese enthielt nebenin ^jk ?° C ^ e2ne 1° Alkohol lösliche wachsähnliche Substanz und eine°rol und Aether unlösliche Masse das Viscautschin.v a i w ; u '' tellun s von reinem Viscin wird die rohe Masse einigekeim v ,? tar ^ eni Alkohol ausgekocht; die gelbe Lösung hinterlässt-— 61 ani pfen einen gelben wachsähnlichen Körper. Der in Alkohol
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a ) Journ' f 6 ph , Wm - T - XIX > P- 186; A.nnal. d. Pharm. Bd. VII, S. 49.a ‘ - ' • P _, V Bd - !. S. 415; Berzel. Jahresber. Bd. XV. S. 340.
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Ehre K b e V e < !ij( i ‘ 1 ' , g a ( l l j' > - a l l- ; . Bhar m. Bd. XIV, S.’l29; Chein. Centralbl. 1861, S.