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wurde. Bei von Körnern, Getreide u. dergl. lebenden Vögeln f° oC *Gorup-Besanez im Mittel 4,84 Proc. Asche worin 1,98 Kieselerde.Kieselerdeprocente der Asche 40 Proc. — Bei von Fischen, Fischeiei’D.Wasserinsecten lebenden Vögeln im Mittel 2,41 Proc. Asche, wo« 00,23 Kieselerde; Kieselerdeprocente der Asche 10,5 Proc. — Bei vonSäugethieren, Insecten lebenden Vögeln im Mittel 2,16 Proc. Asche,worin 0,64 Kieselerde; Kieselerdeprocente der Asche 27 Proc., bei ver-schiedenen von Insecten, Beeren lebenden Vögeln im Mittel 2,62 Proc-Asche, darin 0,75 Kieselerde; Kieselerdeprocente der Asche 27 Pro 0-Am reichsten an Kieselerde erwiesen sich die Federn des Haushahnsund der Schleiereule (50 und 46 Aschenprocente). Bei alten Thiereöist der Kieselerdegehalt der Federn bedeutender als bei jungen; auchist die Art der Federn darauf von Einfluss. Gorup-Besanez hat auchdarauf aufmerksam gemacht, dass die Asche von Vogelfedern ein nicUseltenes Ingrediens der Recepte zu Polirpulvern sei. G.-S-
Vogelleim. Der gewöhnliche Vogelleim ist eine unreiD eharzige Substanz, die stark klebend ist und an der Luft nicht austrock'net, daher ihre Eigenschaft Vögel festzuhalten. Der Vogelleim enthäPdas so genannte Viscin (nach Reinsch Viscautschin) neben andere 0Harzen und Pflanzenstoffen. Der Vogelleim wird gewöhnlich aus de°Mistelbeeren dargestellt, diese werden im März mit Wasser gekocb*bis sie platzen, durch Schlämmen mit kaltem Wasser werden die H**l'sen entfernt, wo dann Vogelleim zurückbleibt. Man kann den Vogel'leim in ähnlicher Weise aus der Rinde der Mistel und ebenso aus de 1 ’der Stecheiche (Hex aquifolium ) darstellen. Nach Macaire soll d* eRinde einige Stunden mit Wasser zu einem Brei gekocht werden, de°man dann in zugedeckten Gefässen an einem massig warmen Ort meh'rere Wochen stehen lässt. Wird die Masse dann mit Wasser zu eine* 0Brei gestossen, den man stehen lässt, so erhält man beim Abwäsche 0den Vogelleim.
Der Vogelleim ist eine dicke grünliche zähe Masse, die in Aetb etund ätherischen Oelen sich löst und an der Luft in dünnen Lag 00langsam austrocknet. Als künstlicher Vogelleim wird wohl stark ein-gekochtes Leinöl (Buchdruckerfirniss) benutzt. Fe.
Vogelnester, essbare, s. unter Salangan a 'S ch walbe.
V Ogesensäure nannte John zuerst die Trauben sä° re(s. Bd. VIII, S. 980).
Voglit, von Joachimsthal in Böhmen, enthält, nach Li 0< *'acker 1 ). 37,0 Uranoxydul, 14,09 Kalk, 8,40 Kupferoxyd, 26,41 K 0 * 1 'lensäure, 13,9 Wasser und bildet krystallinisch-schuppige Agg° e S ateals Ueberzüge und Anflüge auf Uranin. Nach W. Haidinger lass** 0sich rhoinboidische Blättchen von 100° und 80° erkennen, die an G>’P Sformen erinnern. Der Voglit ist smaragdgrün bis lebhaft grasg 1 * 10hat blassgrünen Strich, ist perlmutterartig glänzend, durchscheiu® 0 ’milde, zerreiblich. Im Kolben erhitzt giebt er Wasser, ist vor 0Löthrohre unschmelzbar, färbt in der Platinzange die Flamme S r ^ ,D ’besonders nach dem Befeuchten mit Salzsäure. Die Boraxperle
*) J'ahrb. d. k. k. geol. Reichsanst. Bd. IV, S. 222.