Wachs, japanisches. 321
Endlich soll dem Wachs auch zuweilen eine merkbare Menge Was-8e f eingerührt sein: durch Schmelzen und Trocknen lässt sich das leichtkennen. Fe.
Wachs, j apanisches, zuweilen als Baumwachs unda schlich auch als amerikanisches Wachs bezeichnet. Ein Pflanzen-^chs, welches in Ostindien aus den Früchten von Uhus succedanea L.galten wird *)• Dieses Wachs kommt nicht immer von gleicher Be-a flenheit im Handel vor; gewöhnlich kommt es in grossen runden®aeiben oder Kuchen, in neuerer Zeit in Blöcken von mehr als 100^ttnd Gewicht vor; es ist blass gelblichweiss, überzieht sich mit der Zeitj s ^ er mit einem weissen leicht abwischbaren Hauch; seine Consistenzder des gebleichten Wachses ähnlich, doch ist es etwas brüchigerj,. Reicher und fühlt sich auch etwas mehr fettig an; zwischen denln gern lässt es sich kneten, beim Kauen vertheilt es sich zu einem°ben Pulver. Das japanische Wachs ist unlöslich in Wasser und8i j 1 ® löslich in kaltem absoluten Alkohol, es löst sich vollständig in. Sendern absoluten Alkohol, beim Erkalten erstarrt die Flüssigkeit zug er Gallerte. Es löst sich in Aether, flüchtigen und fetten Oelen.£ s chmilzt bei 42° C. und erstarrt bei 40° C. Oppermann fand bei zweijj ten von japanischem Wachs den Schmelzpunkt zu 48° und 50° C.;jj an bury zu 53° bis 55° C.; danach ist also das japanische Wachs desa ndela nicht immer von gleicher Beschaffenheit.
Eas japanische Wachs war zuerst von Oppermann 2 ) untersucht;^. a ades 3 ) glaubte, dass dieses Wachs ganz aus dem von Hess*Uer Saure g enann *' en Körper bestehe; Meyerund Stahmer 4 ) zeigten•> dass es wesentlich aus palmitinsaurem Glyceryloxyd bestehe.Seb Versc hiedenen Analysen des Wachses haben folgende Zahlen ge-
Opperi
mann.
Brandes.
Meyer u.
Stahmer.
70,9
72,8
73,3
73,1
73,5
12,0
12,0
12,1
11,9
11,7
16,9
15,2
14,5
15,0
14,8
von Me
yer und
Stahmer
durch Umkrystalli-
w^enstoff
S asser stoff . .
aüe rstofF
Zahlen des
P 0r aus Aether gereinigten Wachses entsprechen nahe genug der
dehnet 7 q 8 Di P alraitins: c eH 6 0 4 .2 (C 32 fl 31 0 3 ) = C 70 H 68 O 10 (be-Jap atl ‘®,9 Kohlenstoff und 11,9 Wasserstoff), der Schmelzpunkt desDip a1 W . a ?^ ses ist allerdings bedeutend niedriger als der des künstlichen^tins (nach Berthelot 59°C.).
du fc ^ as Japanische Wachs lässt sich vollständig verseifen, besonders%ce • hmelzen mit Kalihydrat; es bildet sich palmitinsaures Salz und4 Crol ! n - der trockenen Destiliation des Wachses bildet sich
s äu re an d Palmitinsäure. Bei fortgesetztem Kochen mit Salpeter-^g*ebt dieses Wachs Bernsteinsäure.t\tt en aS . dapanwachs reiht sich seiner Zusammensetzung nach denSn ri .o 0cler Glyceriden an, nicht den eigentlichen Wachsarten. Es als*st defi? 8 ®' enen wachses für pharmaceutische Zwecke zu verwenden,^icht ta • oicht statthaft, da es, besonders wenn nicht gereinigt,Werd en kann. Es soll sich auch nicht zu Kerzen eignen. Fe.
T - Äl 1 - Buchn - N. Kepert. Bd. IX, S. 74. — 2 ) Annal. de eliim. et de pliys.
242. — 3) Archiv d. Pharm. [2.] Bd. XXVII, S. 288. — *') Annal.
1<im - u. Pharm ;^«erbueh
Bd. XLIU, S. 335.der Chemie. Bd. IX.
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