Sobald
Wachskerzen. 323
auf ,1 8ie ( ^ e georderte Stärke erlangt haben, bringt man sie wiederden Rolltisch und giebt ihnen durch ileissiges Rollen auf dem mit<j_asser befeuchteten Tisch unter dem ebenfalls befeuchteten Rollbrett^ runde Oberfläche, schneidet sie an dem unteren Ende in geeigneterr>? n ® e a b und hängt sie nach dem Erkalten drei bis vier Tage zum^eichen an die Luft.
ob ^ en % e r geübte Arbeiter verfahren anders. Sie giessen die wiet)e ^ n beschrieben aufgehängten Dochte an, ziehen mit Hülfe eines fei-jj- -ftahthäkehens die von Wachs freigelassenen Dochtschlingen iu2 en n<ä J?^ ec bbülsen, tauohen die entgegengesetzten Enden in geschmol-fad 3 ” a °bs und kleben damit diese Enden an Schlingen von Bind-s j n ^ n ’ Welche unterdess an die Häkchen des Reifes gehängt wordend etn ‘ Jetzt erst beginnen sie das weitere Begiessen der Dochte. Nach-ruf i 6 ^ Wa halbe Menge des Wachses durch mehrmaliges Aufgiessenrasc .- Docht gebracht worden ist, werden die halbfertigen Kerzenhalt a bg e nommen und zwischen Wolldecken gelegt, um sie warm zul a 611 bis sie nach einander auf den Rolltisch zur Bearbeitung ge-die , n ' . ^eun dies ausgeführt, wird die Blechhülse, welche nur dazug ezQ e f be herabhängende Dochtschleife frei von Wachs zu halten, ab-keh Un h die halbfertige Kerze nun mit dieser Schleife, also umge-njj an hie Haken des Reifes gehängt. Man begiesst nun bis zur ge-hßr n 6n bhoke mit Wachs, indem man den Ausguss des Lötfels unterben . C l tschlinge ansetzt. Das beim ersten Angiessen dünner geblie-lj c ^ e Jetzt oben befindliche Ende wird dabei dicker, die Kerze ziem-c y lindrisch, was durch nochmaliges Rollen vollendet wird.d ar /-he Kirchen- oder Altarkerzen werden ebenfalls gewöhnlichSt e ; -^-ngiessen gefertigt, wenn sie die Länge von i Fuss nicht über-Wf 611 ' letzterem Fall aber pflegt man das in heissem Wasser ge-Oto • ^Udos in längliche Streifen auf dem Tische zu formen, diese
<Voh 0en mit Wachs getränkten aufgespannten Docht zu wickeln undRollen zu vollenden. Bisweilen rollt man auch die geknetetebis . Srtla sse in die Kerzenform, schneidet diesen sehr langen Konushur t* 1 Mitte auf, legt einen getränkten Docht ein und schliesstv ej . . Rollen wieder die Waehsmasse. Alle diese grossen Altarkerzenijj bt man während des Rollens mit einem Loch am unteren Ende8 Pit 6r ^i c btung des Dochtes, indem man während des Rollens einhie 2eS - blolz eindrückt. Es dient dies dazu, um beim Aufstecken aufd as einer Spitze versehenen Leuchters jene aufzunehmen; damitj ac hs nicht ausbricht, legt man häufig hier auch einen Streifenüflech oder verziertes Band um.
{] rtl . Uc h möglichst vollständig gebleichtes Wachs erscheint nach dem88en S e ^blich, man setzt daher die frisch gegossenen Lichte einige(l 6ri / er Einwirkung von Licht und Luft aus, wobei Befeuchtung durchbau oder durch Begiessen sich als fördernd erweist.lj^ a * e Dochte für die Wachskerzen werden aus feingesponnenemUo ^^ollengarn sehr gleichmässig genommen und durch Zusammen-*^ er er R )r J er b c ben Zahl Fäden eine solche Stärke gegeben,\y e ] bei massiger Zimmertemperatur sich nur eine flach vertiefte Schale,bäte 6 Wen 'g geschmolzenes Wachs enthält, auf der brennenden Kerzefeißg J er Flamme bildet. Es kommt sehr viel darauf an, möglichsta bsat V °- n ® tau b freie Baumwolle zu wählen, damit kein fester Kohlen-z s Rh in dem brennenden Dochte bildet; eine Sorte rauher levanti-
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