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Wachskerzen.
scher Baumwolle soll die geeignetste zu Dochten sein. GeflochteneDochte, welche sich beim Abbrennen krümmen, aus der Flamme her-vortreten und dadurch leichter vollständig verbrennen, sind wenig üblichbei Wachskerzen. Aber das Beizen der Dochte mit sogenannten Docht'beizen ist nicht selten. Salmiaklösung von 2 bis 3° B. '(1,014 bj s1,021 specif. Gew.) mit Spiritus versetzt oder 7 Thle. Borsäure i®1000 Thln. Wasser gelöst und mit etwas Alkohohol und wenigen Tr°"pfen Schwefelsäure gemischt, sollen zum Tränken der Dochte zweck'massig sein und verhüten, dass nach dem Ausblasen des Lichtes derDocht verglimmt und das Wiederanzünden schwierig wird. Zu stärkeSalzlösungen und ungenügendes Trocknen sind sehr zu fürchten, defSpiritus erleichtert das Befeuchten.
Die sogenannten Wachsstöcke werden durch Ziehen gebildet-Man wählt sehr gleichmässiges Maschinengarn zu den Dochten undlässt von soviel Spulen als der Docht Fäden erhalten soll, die FädeOauf eine Trommel aufwinden, indem man sie durch die Finger laufe®lässt. Eine gleiche Trommel steht gegenüber und zwischen beiden ein 0Schale von Kupfer, in der das Wachs durch einige untergelegte Kohle®geschmolzen erhalten wird. In der Mitte, am Boden der Schale befi®'det sich ein Haken, an den beiden den Trommeln zugewendeten Stel'len des Randes der Schale sind vertiefte Furchen angebracht, in welch eman einen mit verschieden grossen Löchern versehenen Blechkreis eJ®'schieben kann. Man windet den Draht von der Trommel soweit abidass man ihn unter dem Haken durchführen kann, wodurch er be®®Anziehen auf der anderen Seite stets unter der Oberfläche des geschmd'zenen Wachses gehalten wird. Durch Drehen mit den Fingern spi tz *man den mit Wachs überzogenen Draht zu und steckt ihn durch e,l>Loch des Blechkreises, welches das Abstreifen des überflüssigen Wachs 09bewirkt. Man zieht den mit Wachs getränkten Docht langsam bisder leeren Trommel, klebt ihn hier an und dreht nun langsam, damit d® 9Wachs Zeit hat zu erstarren, bevor die Aufwindung statt hat. W 0 ® 0aller Docht abgewunden und unter dem Haken und durch das Zieheis 011durchgezogen ist, setzt man das Zieheisen an das andere Ende d 0 ^Pfanne, führt den Docht unter dem Haken und durch ein weiteres L 00 ®des Zieheisens nach der leer gewordenen Trommel und wiederholt di 0 ® 9Operation bis die gewünschte Dicke erlangt ist. Will man Wach 9 'Stöcke von sternförmigem Querschnitt erhalten, so giebt man d 0 ®Löchern des Zieheisens, die man zuletzt benutzt, eine solche F° r ?'Die weissen Wachsstöcke werden aus gebleichtem Wachs gefertigt.gelben wird reines gelbes Wachs verwandt, zu gefärbten der Abf®von weissem für die inneren Lagen; um die äusseren schön gefärbt 0 ®zu erzeugen, füllt man zuletzt die Schale mit gefärbtem Wachs.fertigen Wachsstöcke werden in gleich lange Stücke von gewünscht 01 ®Gewicht geschnitten und bei hinreichender Temperatur, so dass d®Wachs beim Biegen nicht bricht, aufgespult.
Roth färbt man mit Zinnober oder mit Krapplack, gelb 10 ^chromsaurem Kali oder chromsaurem Blei, blau mit Ultramarin,mit Grünspan. Die Färbung mit arsenhaltigen Farben ist sehr zu tad 0 ^
Das Bemalen der Wachsstöcke geschieht mjt dem Pinsel, den i y 1 ®in Auflösungen von gefärbtem Wachs in Terpentinöl taucht, bisw 01 enur in mit Terpentinöl angeriebenen Farben. e}
Die Wachsdochte zu den gewöhnlichen Nachtlichten, ein kurz