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Wärme.
de9 von Rübeland am Harz nach C. Ramm eisberg J ), des von Ilm 6 'nau nach Scheffler 2 ), des von Mossebo Kirchspiel Mölltorp in West'gothland nach Igelström 3 ), und des von Krummau in Böhmen nachKussin 4 ) zeigen. Die Wad genannten Substanzen sind offenbar Ze f 'setzungsproducte anderer Manganerze und finden sich faserig, schup'pig bis erdig, schimmernd bis wenig metallisch glänzend, undurcbsich'tig, als mehr oder minder lockere und zerreibliche bis feste Masse 11 ’derb, als Ueberziige, knollig, nierenförmig, stalaktitisch, staudenförm'Su. s. w., sind braun, haben höchstens die Härte = 3,0 oder darunterdas specif. Gewicht = 2,0 bis 3,7, färben ab, fühlen sich mehr od 0fweniger fettig an, geben im Kolben erhitzt Wasser und verhalten si^im Uebrigen wie Manganoxyd. J[.
Wärme ( Chaleur , Heai). Unser Gefühl zeigt uns, dass unser 0Umgebung bald wärmer wird, bald kälter; die Aufgabe der Ph Tsik ist es, zu untersuchen, worin das besteht, was uns die Körper wäf'mer oder kälter erscheinen lässt, worin die Wärme besteht. Da 2 * 1wird sie untersuchen, welche Aenderungen der Zustand eines Körp 0lSerleidet, wenn er wärmer oder kälter wird.
1. Die allgemeinste Erscheinung, welche wir wahrnehmen, ist di 01dass die Körper durch Erwärmung sich ausdehnen, bei Abnahme d 0 *Wärme aber sich wieder zusammenziehen. Diese Erscheinung beiW^man zunächst, um den Grad der Erwärmung die Temperatur fe st ’zustellen, wozu man Thermometer (s. d. Art.) gebraucht.
2. Nachdem man die Mittel hatte Temperaturen zu messen, kon 11 ^man daran gehen die Ausdehnungen (s. d. Art.) zu bestimmen, * r0 *’che bei den verschiedenen Körpern bestimmte Temperaturerhöhung 00begleiten.
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3. Ferner war es möglich die Wärmemengen zu bestimmen, wel 00erforderlich sind, um einem gegebenen Körper eine bestimmte TefflP 0raturerhebung zu geben. Dazu bedarf es der Annahme einer W ärm 0ein heit. Als solche ist allgemein angenommen die Wärme, wel c ^ eman der Masse 1 Wasser von 0° zuführen muss, um dessen Temp 0ratur auf 1° C. zu erhöhen, wo also nur ein Unterschied in der aflg enommenen Einheit oder der angewendeten Thermometerscale bleibt.
Im Allgemeinen wird man die Wärme, welche man der Mass 0 ^eines Körpers zuführen muss, um ihre Temperatur von 0° auf 6° zu erheb 00 ’gleich m /(0) setzen können, wo f(ß) eine noch unbekannte Fund 10 ®der Temperatur 0 ist. Man nennt dann die Ableitung von /(0) DaC
0 oder —- - die specifische Wärme oder Wärmecapacität d 10
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ses Körpers bei derTemperatur 0. Ist diese specifische Wärme consta 0 ’unabhängig von derTemperatur des Körpers gleich c, so ist sie die Ward^menge, welche man der Masseneinheit des Körpers zuführen muss, um 1Temperatur um einen Grad zu erhöhen; oder die Wärme mit welcher 11,0 ^die Masseneinheit des betrachteten Körpers um 1°C. erwärmen kanm^ausreichend, um c solche Masseneinheiten Wasser vonO° auf 1° C.z uwärmen. Ist aber die specifische Wärme des Körpers mit der TemP etur veränderlich, so ist mcdß die Wärme, welche man der Mas se
J) Poggend. Annal. Bd. LXII, S. 1. — a ) Archiv d. Pharm. Bd. XXXv, *— ®) Oefsersigt 1844, p* 221; Berz. Jahresb. Bd, XXVI, S. 342. —* Ba®
Handb. d, Mineralch. S. 183.