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Wärme.
Silber, Kupfer, j^j^j ■> Eisen, Stahl, Blei.
Auf gleiche Weise erhielt Ure die Reihe:
Silber, Kupfer, Messing, j, Gusseisen, Zink, Blei.
R u m f o r d Q hat später das Gesetz untersucht, nach welchem di eFortpflanzung geschieht. Er brachte eine eiserne Stange mit dem ein e ^Ende in kochendes Wasser, mit dem andern in schmelzendes Eis, UI1beobachtete die Temperaturen der Stange an drei empfindlichen The r "mometern, welche er unter sich und von den Enden gleich weitentfet’ 1in drei in die Stange gebohrte Löcher einsenkte, in welche zur besser^Leitung Quecksilber gebracht war. Umfassendere Versuche dieser A rhat B i o t angestellt, welche später von Anderen auf eine grössere Za 11von Körpern ausgedehnt wurden.
8. Hat eine Schicht eines Körpers die Temperatur 0, die ,ltlAbstande dx von jener liegende die Temperatur 0 -j- <20, so ka nI!man annehmen, es gehe die Wärmemenge
W = — l —.(0
in der Zeiteinheit durch die Flächeneinheit jener Schicht. Di eS ®Wärmemenge nennt man den Wärmestrom an dieser Stelle unddas Wärmeleitungsvermögen dieses Körpers.
Ist ein Beharrungszustand eingetreten, so dass die Temperatur^an jeder Stelle constant bleiben, so muss jedem Querschnitte ebensoVi eWärme zugeführt werden, als er in derselben Zeit nach der andet”Seite hin abgiebt; ist also der Stab prismatisch, und sind die betrat 1teten Flächen, durch welche die Wärme strömt, die Querschnitte die 3 ® 8Stabes rechtwinklig zur Axe des Prismas, so wird alle Wärme, wel cI>in einen Querschnitt eintritt, dem nächstliegenden unverändert zugefi'h rl1wird also an der seitlichen Oberfläche des Stabes weder Wärme /l1 ,noch abgeführt, so muss W constant nach x sein und die Gleichung 0'giebt dann
Wx = 1(0 o — 6) oder W — — (0 O — 0) . . . . &
X
wo 0 O die Temperatur bei x = 0 und 0 die Temperatur bei ■» ^'Diese Formel ist ganz analog der Ohm’schen für elektrische Strö ,n6 ’
könnte der Leitungswiderstand auf der Strecke x heissen.
9. Bei Versuchen, welche man zur Bestimmung von l anstß^'wird aber immer zugleich Wärme von der Oberfläche des Stabesgenommen oder abgegeben, und hier wird deshalb die Sache ^verwickelter. Auf der Axe des prismatischen Stabes seien Xx -j- dx die Abscissen zweier Querschnitte des Stabes in welchen *Temperaturen zur Zeit t gleich 0 und dO seien; ist dann noch QQuerschnitt des Stabes, so ist die durch den Querschnitt bei x in 6Zeit dt fliessende Wärmemenge
, dO .
~ 1(1 Tx dt ’
J ) Gilb. Annal. Bd. XVII, S. 222,