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Neunter Band.
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Wärme.

10. Eiot hat mit einer langen Kupferstange solche Beobachtung 60angestellt, woraus in nachstehender Zusammenstellung die beobachtet 60Temperaturüberschiisse (0 — T) angegeben sind ; dabei betrugen v0 °Nr. 4 bis 8 die Abstände der beobachteten Stellen je 101 MiHimet 60 ’von 8 bis 14 dagegen je 202 Millimeter.

Nr. 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

ß—T 80,50 65,75 53,75 43,75 35,50 24,00 15,75 11,00 7,50 5,25 3,7°Diese Werthe geben folgende Werthe für c ,

2,042 ; 2,076_; 2,017 2,142 ; 2,229 ; 2,109 ; 2,167 ; 2,1°;

Mittel ' 2^045 2,156

Die Uebereinstimmung der Werthe von c in jeder einzelnen di 6sefReihen zeigt die Zulässigkeit der oben gebrauchten Principien.den beiden Werthen von c erhält man, wenn man das Meter als L&°geneinheit annimmt, für y die beiden Werthe 2,11 und 1,84. Com3 1nirt man ebenso die am weitesten auseinander liegenden Beobachtung 604, 10 und 14, welche für Stellen gelten, die je 808 Millimeter aus 610ander liegen, so erhält man c = 5,370 und y = 2,034, was w&3 rscheinlic.h richtiger ist, als einer der beiden obigen Werthe. j

11. In dieser von Biot angegebenen Weise haben Despretz u°in neuerer Zeit Franz und Wiedemann die Leitungsfähigkeit d 6fMetalle bestimmt. Bei den Versuchen der beiden Letzten wurde d°®eine Ende der Stange den Dämpfen siedenden Wassers ausgesetzt; 6Stange befand sich in einem Glascylinder, welcher wieder in eiD e °'Wasserbade von constanter Temperatur lag. Die Temperaturen dverschiedenen Stellen der Stange wurden durch den elektrischen Str° ^bestimmt, welchen ein an die Stange angedrücktes kleines Thermo 61ment gab, welches aus einem Eisen- und einem Neusilberdrahte,von 0,4 mm Dicke bestand. Damit die Abkühlung der Stangen anOberfläche für alle dieselbe sei, oder K für alle Stangen densel°Werth habe, waren diese galvanisch vfersilbert und blank gehalten, yAngaben des Thermoelementes wurden direct mit den Angaben 6l0 f ^Quecksilberthermometers verglichen, und dabei gefunden, dass di 6steren mit steigenden Temperaturen etwas schneller wachsen als ^letzteren. Nachdem auf diese Weise die Angaben des Thermoelem 60 ^corrigirt waren, ergaben die Beobachtungen im lufterfüllten und 1 ^luftleeren Raume durch die oben angegebene Rechnung folgende ° 6tive Werthe für Z, das Leitungsvermögen für Wärme.

Leitungsvermögen Silber Kupfer Gold Messing Zink ^

16*

Leitungsvermögen B .^-..ruitt 1

in der Luft

beid 0

d 6f

190

Messing

in der Luft 1000 736 532 23T^2?1

im leeren Raume 1000 748 548 250 230

Eisen Stahl Blei Platin Neusilber Wisi 01

119 116 85 84 ^ * 8

63

28

im leeren Raume . 101 103 79 94 73 28

12. Ob das Leitungsvermögen sich mit der Temperatur än der i’beantworten die genannten Beobachter dahin, dass es scheine al* ° b

das Leitungs vermögen , mit zunehmender Temperatur kleiner

Endlich machen sie noch darauf aufmerksam, dass das Leitungsven 00 'gen der Metalle für Warme und für Elektricität nahe die gleichen sei 60

l) Pogg. Annal. Bei. LXXXIX, S. 497 u. Bd. XCV, S. 337.