Wärme.
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Zu bemerken ist zu diesen Bestimmungen des Leitungsvermögens,'jass die Formeln, nach denen dieses berechnet ist, voraussetzen, dass( * le Temperatur in einem Querschnitte eines Stabes überall dieselbe sei,^ aa sicher nicht der Fall war, weshalb obige Zahlen nur als Annähe-t üt)gen zu betrachten sind.
13. Grace Calvert und R. Johnson 1 ) haben das Leitungsver-'"ögen der Metalle dadurch bestimmt, dass sie zwei Gefässe von Kaut-p huk durch Stangen verschiedener Metalle verbanden, welche alle sechse ntimeter lang waren und einen Quadratcentimeter Querschnitt hat-tftn - In das eine Kautschukgefäss wurde Wasser gebracht, dessen Tem-f^i'atur constant erhalten wurde, während in dem andern kaltes Wasser' Var ? dessen Temperaturerhöhung während einer bestimmten Zeit, ge-wöhnlich 15 Minuten, beobachtet wurde. War die Temperatur ira erstenr®fässe 90° C., so stieg das andere bei einer Verbindung durch Silberltl 15 Minuten um 31,9°C., bei Verbindung durch gewalztes Kupfer1111:1 26,95° C. Danach wird die relative Leitungsfähigkeit des Kupferszi, 26,95 .
aTr- X 1000 = 845 berechnet, was also bedeutend von der durchB> 1,9
^ a nz undM ledemann gefundenen Zahl abweicht. Es ist aber diese, ere chnungsweise nicht richtig, wie man sich leicht mit Hülfe der Glei-Ul >g (3) überzeugt. Man kann aber auch diese Art der Beobachtungc ht zur Berechnung gebrauchen, so lange der Anfangszustand ein so“bestimmter ist wie hier.
j . 14. Hopkins wandte ein ähnliches Verfahren an um die Wärme-
W%ng von Pulvern und Steinen zu bestimmen. Er bildete aus diesen^linder von 3 Zoll Durchmesser und 1 bis 2 Zoll Höhe, brachte„ les e auf Quecksilber, und bedeckte sie wieder mit einer dünnen Schichtj^cksilber, dessen Temperatur durch ein empfindliches ThermometerStimmt werden konnte. Der Mantel des Cylinders war mit Wattegeben. Das unten befindliche Quecksilber wurde auf einer höherenj^peratur 0 O erhalten; die Temperatur des oberen Quecksilbers er-4 .° lte nach einiger Zeit eine constante Temperatur 0j, welche beob-■det wurde. Jetzt ist der Wärmestrom constant, und gleich
2 ~ (öo — öi)?
W 0 ; X
1 das Leitungsvermögen und x die Dicke der durchlaufenen Schicht(j. 'diese Wärmemenge wird zugleich in der Zeiteinheit von der Ober-► be des oberen Quecksilbers an die Luft abgegeben; ist T die Tem-ra tur der Luft, so ist
a ra Us
? ~ (0o — 0i) — KQ (0i ■K
n
* (0i - T)
0 O — 01
V K für alle diese Versuche dasselbe blieb, so konnte man diebhltnisse der Leitungsvermögen bestimmen. Hopkins fand die\y ^
er the von — für Kreide als trockenes Pulver 0,056, Thon als trocke-
tw r. A
“Mver 0,07, Sand als trockenes Pulver 0,15, Oolith 0,37; Marmor
t>. Thilos. Transactions of tiie Royal Society of London for the
year 1858,