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334 Wärme.

0,53, Basalt 0,53 bis 0,59, Granit 0,53 bis 1,00, Wallrath 0,086 undWachs 0,072. Bei Substanzen, welche Wasser absorbiren, nahm dieWärmeleitungsfähigkeit mit dem Wassergehalt zu; sie wuchs bei de*Kreide von 0,19 auf 0,30, bei buntem Sandstein von 0,25 auf 0,60;Bei Wachs und Thon wurde eine Zunahme der Leitungsfähigkeit beihöherem Drucke bemerkt, bei Wallrath nicht. Den Einfluss der DiscoD'tinuität fand Hopkins ziemlich gering 1 ).

15. Die Wärmeleitung in Krystallen hat zuerst Senarmont ul1 'tersucht, indem er die Krystallplättchen mit geschmolzenem Wachseüberzog, und diesen Plättchen dann Wärme durch das eine Ende ein eäDrahtes zuführte, dessen anderes Ende erhitzt wurde. Er fand atlSder Betrachtung der Figur, welche das rings um das Drathende g®'schmolzene Wachs darbot, dass die Krystalle des regelmässigen Syste'mes die Wärme nach allen Richtungen gleich gut leiten, indem jeu®Figuren Kreise waren. Bei den Krystallen der anderen Systeme zeigt« 15sich aber Ellipsen zum Zeichen, dass diese nach verschiedenen Rieh'tungen verschiedenes Leitungsvermögen haben 2 ).

Auch in comprimirten Platten zeigte sich ein ungleiches Le*'tungsvermögen; das geringere Leitungsvermögen lag in der Richtungder Verdichtung. Die Axen der Wärmeleitungsfähigkeit, die thermj'sehen Axen fallen in dem pyramidalen prismatischen und rhomboedr 1 'sehen Systeme mit den Krystallaxen zusammen, in dem schiefprisiu®'tischen und doppelt schiefprismatischen aber weder mit den Krystall'axen noch mit den Axen der optischen Elasticität. Angström h» fgezeigt, dass diese thermischen Axen beim Gypse ihre Lage mit de rTemperatur ändern 3 * S. ).

16. Pfaff hat versucht die Leitungsfähigkeit der Krystalle dir« c ^zu bestimmen. Er brachte einen Würfel der Krystalle mit einer Seh®mit einem Silberplättchen in Berührung, welches durch Wasserdämp®erhitzt wird, die gegenüberliegende Seite wieder mit einem SilberpläB'chen, welches anderer Seits die ihm zugeführte Wärme an Wasser ab'giebt. Es wurde die Zeit beobachtet, innerhalb der dieses Wasser 1,1seiner Temperatur um 5° C. gestiegen war, und dieser Zeit wurde 6>®Leitungsfähigkeit umgekehrt proportional gesetzt: diese Leitungsfähigkeit wurde nach einen, mit einem Kupferwiirfel angestellten Versa«auf die Leitungsfähigkeit des Silbers reducirt, wobei die Leitungsfähig'keit des Kupfers zu 860 angenommen wurde. Die Resultate dies« 1Versuche sind folgende: Leitungsfähigkeit (Silber = 1000) des Bl« 1 'glanzes 246, Schwefelkies 599, Flussspath 443, Kalkspath nach anach c 375; Quarz nach a 391, nach c 503; Turmalin nach a 60 ’nach c 334; Schwerspath nach a 248, nach l 265, nach c 228; Adul® 1,nach a 241, nach l 260; nach c 298.

Bei diesen Angaben bezeichnet bei den drei hexagonalen Krystall® 11a die Nebenaxen und c die Hauptaxe. Beim Schwerspathe ist ^Hauy’sche Stellung angenommen, a als die kurze, b als die lange h<> rlzontale Axe. Beim Adular ist b senkrecht auf dem blätterigen Bruch®’a senkrecht auf der stumpfen Kante der Säule T und c senkrecht adiesen beiden. Die von Senarmont angegebenen Verhältnisszuh

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!) PMos. Transact. of the R. Soc. of London for the year 1857, p. 805. ^

z ) Annal. de chim. et de phys. [$,'] T XXI d 4^7* T yytt n 2X0; V

P ' 2 !k 7 V POSg ‘A Ani T''p Bd ' LXXIV - S. 190; Bd. Lxkv,' S. 50;’ Bd. bXX' 1 ’

S. 119. _ 8) l’ogg. Annal. Bd. LXXXVI, S. 226.