Wärme.
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^tirnrnen ziemlich gut mit den aus diesen Zahlen sieh ergebenden. Auf-a Hend ist die Grösse des Leitungsvermögens der Krystalle.
Tyndall hat gefunden, dass Holz die Wärme besser in der Rich-Pg der Fasern als nach dem Radius des Stammes leite, und hier bessertangential an die Jahresringe rechtwinklig auf die Richtung der Fasern.17. Bei dem Uebergange der Wärme aus einem Körper in einenj^ßiten den ersten berührenden entsteht die Frage, haben die beiden*örper an der Berührungsstelle dieselbe Temperatur, oder ist eine end-*che Temperaturdifferenz für den Uebergang der Wärme nothwendig,lese Frage haben Fourier 1 ), Despretz 2 ), Angström 3 ) und infester Zeit Wied emann 4 ) behandelt. Der Letztere bestimmte denan g der Temperaturen in zwei an einander gelötheten Stücken zweier'Pchiedener Metalle, in dem von ihm und Franz gebrauchten Appa-e zur Bestimmung der Leitungsfähigkeit, und berechnete daraus die^peratur, die jedes der Metalle an der Löthstelle hatte. Anfänglich6rl »ielt er hierbei Unterschiede in diesen beiden Temperaturstellen, wenn^ e Wärme von dem besser leitenden Körper zu dem schlechter leiten-^ überging, nicht aber bei dem umgekehrten Wärmestrom. Diese^terschiede erklärt Wiedemann aus der Abkühlung, welche die Be-ll tl rung der Metallstange durch das Thermoelement erleidet; als er die^ e °bachtungsmethode dahin abänderte, dass er in dickere Stäbe sehr( j. e,r >e Löcher einbohrte, diese mit Oel füllte, und die Temperaturen inpen Löchern durch Berührung des Metalls mit einem nadelförmigenj/ le rrnoelemente untersuchte, fand er für die beiden Temperaturen der^ e lle, an welcher die eben geschliffenen Metalle zusammengepresst. Pn, nur noch Unterschiede, welche sehr klein waren, so dass ernesst, ein Uebergangswiderstand sei innerhalb der Grenzen seiner..Pachtungen nicht nachzuweisen. Berühren sich aber die Metallevollständig, so war ein Temperaturabfall an der UebergangsstellePich nachweisbar.
(j 18. Die Bewegung der Wärme im Innern eines Körpers ist, nach-das Princip, die Gleichung (3), aufgestellt ist, eine Aufgabe der4 Thematik. Dieses Princip wird für krystallinisclie Mittel noch da-fy. e a modiflcirt werden müssen, dass das Leitungsvermögen l von derf r *Pung von d x abhängig gemacht wird. Diese Aufgabe ist von
Psischen Mathematikern vielfältig bearbeitet worden. Die wichtig-p*". Abhandlungen sind: Fourier, theorie analytique de la chaleur,t j e ris 1822; Laplace in der Mecan. celeste, Livr. XI; Poisson, theo-t^. ^athematique de la chaleur, Paris 1835; Lame, leQons sur laanalytique de la chaleur, Paris 1861. Die drei ersten der ge-r,: Pen Schriftsteller behandeln nur die Fortpflanzung der Wärme inkrystallisirten Mitteln; die Fortpflanzung in krystallisirten ist zu-
v °n Duhamel 5 ) zum Gegenstände einer analytischen Untersuchunga cht worden, Lame hat diese Untersuchungen weiter fortgesetzt.Vv e | wird hier genügen dieses angeführt zu haben. Eine Aufgabe,a Ur.k^ e ^i |r physikalische Untersuchungen von Wichtigkeit ist, und welched 6 ] ( . v ielfältig in der Technik vorkommt, muss aber hier noch behan-"’^rden. Es ist die Wärmeleitung durch die Wand eines Gefässes.
*) l* 0 gg. Annal. Bd. XIII, S. S27. — 2 ) Ebendas. Bd. XXXXVI, S. 484. —^HeT da8 ' Bd - LXXXVni, S. 165. — *) Ebendas. Bd. XCV, S. 339. _ 5) Du .’ Journ. de l’ecole polytechnique, T. XIXI.