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Wärme.
gefässe stehend auf constanter Temperatur erhalten wurde. Die kleioeKugel strahlte ihre Wärme gegen die Wand der grossen Kugel undkühlte sich dadurch ab. Die Beobachtung des in der kleinen Kug®^stehenden Thermometers nach je zwei Minuten gab den Gang de 9Erkaltens. Bei einem zweiten Versuche wurde das Wasser des gm 9 'sen Gefässes auf die Temperatur gebracht, welche beim ersten Versuch®das Wasser in der kleinen Kugel hatte, und das Wasser in der kleine 11Kugel auf die Temperatur des Wassers im grossen Gefässe bei dem ® r 'sten Versuche. Nun strahlte die grosse Kugel Wärme gegen die klein®Kugel, diese absorbirte die zugebrachte Wärme und man beobachtet®den Gang des Erwärmens, der derselbe war wie oben der des Et'kaltens.
Die neueren Versuche von Baden Powell, Melloni, Knob'Jauch zeigen aber, dass ein und derselbe Körper von Wärmestrahl® 11von verschiedenen Quellen, welche direct gleiche Wirkungen auf eltlberusstes Thermoskop ausüben, ungleichmässig erwärmt wird, so da 99also eine Gleichheit zwischen Absorptions- und Ausstrahlungsvermög® 0nicht stattfindet. Knoblauch überzog eine Metallscheibe auf einer Sei*®mit Carmin auf der andern mitßuss, und setzte sie unmittelbar vor de fThermosäule dergestalt den Strahlen einer Argand’schen Lampe a yS ’dass die Carminfläche der Lampe, die Kussseite der Thermosäule zug®'wandt war. Hier brachte die eigene Erwärmung dieser Platte mittel 9 *ihrer Ausstrahlung durch Russ eine Ablenkung von 9,5° am Multiplic»t°*hervor, wenn die Argand’sche Lampe vor Einsetzung des Schirm® 3eine Ablenkung von 35° gegeben hatte. Unter denselben Umstand® 11erhieltKnoblauch aber eine Ablenkung von 10,87°, wenn er statt d® rArgand’schen Lampe einen dunkeln erhitzten Metalley linder geg® 0die Carminfläche strahlen Hess, dessen directe Bestrahlung der Therm 0 'Säule auch eine Ablenkung von 35° gab. Die Carminfläche wut‘| 0also durch die dunkle Wärmequelle stärker erwärmt, als durch 0 1 ®Argand'sche Lampe bei gleicher Intensität beider Strahlungen, od® rdie Strahlen der ersten Art sind mehr geeignet den Carmin in Wärm®bewegung zu setzen als die der letzten. Bei Metallplatten zeigte 9,cdieser Unterschied nicht, wohl aber wenn diese mit Firniss, schwarz® 1 ^Lack oder Bleiweiss überzogen waren, wobei sich zugleich zeigte, d® 5 'bis zu einer gewissen Dicke die Erwärmung mit dieser Dicke zunah 1 ’''wie das bei der Ausstrahlung auch der Fall ist Q.
‘26. Das Erkalten eines Körpers. Die ersten Betrachtung® 11über das Erkalten eines Körpers, welcher der Berührung mit ein® 1 ®kälteren Körper ausgesetzt ist, finden sich bei Newton 2 ). Dip 90grosse Physiker nimmt an, der Körper verliere in jedem AugenbÜ®eine Wärmemenge, welche dem Ueberschusse seiner Temperatur db®^die der Umgebung proportional ist; ein Satz, welcher jetzt das
ton sehe Abkuhlungsgesetz heisst. Kraft und nach ihm Richmannversuchten dieses Gesetz durch directe Beobachtung der Abkühl«^von Flüssigkeiten zu erproben. Bei Temperaturdifferenzen, welche
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bis 50 Grade nicht überschritten, zeigte sich auch hinreichende U° •einstimmung zwischen den Erscheinungen und den Folgerungen ^ g .dem Newton’schen Abkühlungsgesetze. Martine und nach ihm
J ) Pogg. Annal. Bd. LXX, S. 230.Comment. Acad. Petersb. T. I, p. 195,
2 ) Opuscula T. II, p. 423-
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