Wärme.
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Ruders Erxleben ') zeigten, dass die Wärmeabgabe bei grösserenemperaturdifferenzen viel schneller erfolge als das Newton'sehe Ge-S ^ tz angebe. Gleichwohl nahmen spätere Physiker, wie Leslie, dieses®setz unbedingt an. Dalton fand ebenfalls die Abkühlung grösser
Gr,
als
sie nach dem Richmann’schen Gesetze sich ergiebt, sucht aber
eses Gesetz durch die Annahme eines besonderen thermometrischenAassstabes zu halten. Eine spätere Arbeit von Laroche zeigt gleich-
es die Ungenauigkeit des Newton’schen oder Richmann’schen Ge-e tzes für die Abkühlung durch Strahlung, ohne jedoch ein neues Ge-s ®tz dem ersteren zu substituiren.
27. Eine sorgfältige Untersuchung der hier vorkommenden Fra-j’ en unternahmen Dulong und Petit 2 ). Die Abkühlung eines Kör-rs geschieht durch Strahlung und durch Mittheilung der Wärme11 die Umgebung. Dulong und Petit suchten diese beiden Ur-k 0 len zu trennen, indem sie die Abkühlung zuerst im leeren Raumepachteten, wo nur Strahlung vorhanden ist. Um von der innerens ^ ei tungsfähigkeit des Körpers möglichst unabhängig zu sein, nahmen® als Körper, deren Abkühlung beobachtet wurde, Thermometer, undßrsuchten zuerst, welchen Einfluss die Masse der Flüssigkeit in die-^ 1 deren Art, die Form und Art des Gefässes des Thermometers aufer> Gang der Abkühlung haben.
*hrd,
■Die hierbei angestellten Beobachtungen, wie auch die späteren
Hat man z. B. von Mi-beobachtet, so mussteA = Am-, C — Am? ....
öi t aen In folgender Weise zusammengestellt,öa t ZU Zinnie die Temperaturen A, B , Cj> 11 dem Newton’schen Gesetze sein /
jy' A mf, wo m eine Constante für einen und denselben Körper ist.m leseni entsprechen die Beobachtungen nicht. Man kann aber im-ß r e ine Anzahl der beobachteten Temperaturen 0 durch die FormelclT" + vereinigen, wenn man m, « und ß ihnen entspre-
6tl d bestimmt. Aus diesen Formeln wurde dann die Abkiihlungs-
eesc hwindigkeit = ( Inm ) 0 (« -}- i ß t) für Temperaturen be-rechne dt
tör ’ We fol>e innerhalb der in dieser Formel vereinigten Tempera-en lagen.
te rn ^ uerst wurde die Abkühlung von drei Quecksilberthermome-2 C 1D - ^ 6r ^uft beobachtet, das erste A hatte eine Kugel von ungefährC 6r !^ tlnietern Durchmesser, das zweite B von 4 und das dritte C von 7* lrne forn Durchmesser. Man erhielt auf die obige Weise berechnet:
Ueberschuss derTemperatur überdie der Luft.
Geschwindigkeit der Abkühlungdes Thermometers.
A
B
C
100° C.
18,92«
8,97«
5,00«
80
14,00
0,60
3,07
00
9,58
4,50
2,52
40
5,93
2,80
1,50
20
2,75
1,30
0,73
X)* 1
Tafel zeigt zunächst, dass das Newton’sche AbkühlungS'
2 ) Ann'i Comment - Soc - Gotting. T. TÜI, p. 74.al - ne chim. et de phys. T. VII, p. 225.