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Neunter Band.
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Wärme. 347

der Oberfläche, aber unabhängig von der Art der Flüssigkeit, der FormUn d der Grösse des Gefässes.

Die Beobachtungen, welche dieses Gesetz feststellen sollten, wur-en mit zwei sorgfältig construirten Quecksilberthermometern angestellt,V ° n Welchen das eine ein Gefäss von ungefähr 6 Centimetern Durch-^ßsser hatte, das andere von 2. Das erste diente zu Beobachtungenei hohen, das zweite für niedere Temperaturen. Die Beobachtungendem einen konnten auf die mit dem andern erhaltenen reducirtwenn man die Abkühlungsgeschwindigkeiten beider für den-Den Temperaturüberschuss beobachtet hatte, bei derselben Tempera-... r ' Das Verhältnis* dieser Zahlen musste dann für alle Temperatur-ßrschüsse dasselbe sein.

Diese Thermometer wurden beim Gebrauche in einen Ballon vongefahr 300 Millimeter Durchmesser aus sehr dünnem Kupfer einge-, z b dessen innere Wand mit Kienruss geschwärzt war. Der Ballona ^ ar "i sich in einer grossen Kufe mit Wasser, dessen Temperatur durch11 Boden eingeleiteten Dampf auf einer bestimmten Höhe erhaltenO^rde. Der Ballon war nach oben durch eine aufgeschliflfene starke(j^Ptatte geschlossen, welche in ihrer Mitte mit Hülfe eines Korkes*elb ^ Brinometer trug. Die Theilung des Thermometers fing unmit-d es &r ®ber diesem Korke an, und die Kugel befand sich in der MitteSt* ,® a ^ ons und war mit dem ausserhalb des Ballons befindlicheny k des Thermometers durch eine Bohre von sehr engem KaliberSe . Un ^ ei1, Ueber den Stiel des Thermometers war ein Glascylinderjjj . t, welcher an seinem oberen Ende mit einer Luftpumpe durch einSc j^ lr °br verbunden war, und sich unten an die Glasplatte luftdicht an-Wel v. 88 ' Diese hatte in der Nähe ihrer Mitte zwei Oeffnungen, durchdes ß 6 * ne Verbindung zwischen diesem Cylinder und dem InnerenS T^ 0113 hergestellt war.

das w 16 ^ ersuc ^ e wurden in folgender Weise angestellt. Nachdemtt Ud d a8Ser in der Kufe auf die gewünschte Temperatur gebracht war,.das Thermometer befestigt in der Glasplatte bis nahe zum Siede-gg 1 des Quecksilbers erhitzt war, wobei die Glasplatte durch vor-& a p Zte Schirme geschützt wurde, brachte man dasselbe rasch in denp D ’ den Cylinder darüber, und verkittete die Fugen, währendgebr ®uülfe die Luft auspumpte. Es wurde die Pressung der übrig-ab e le ° e uen Luft gemessen, und diese durch Schliessung eines Hahnesdiese 5 H° SSen ’ so ^* ;e die Abkühlung in der Luft erfolgen, so liess mandurch ein Trockenrohr eintreten; bei der Beobachtung der Ab-l 0ll Un 2 einem Gase wurde dieses nach der Entleerung in den Bal-Da s 8 • Sen ’ dann noch einmal ausgepumpt, und nun eine neue PortionUf t e b“! elassen ’ so dass diesem nur noch sehr wenig atmosphärischea c b te . ei 8 em engt war. Die Zeiten wurden mit einer Secundenuhr beob-dere r 'rp Die gefundenen Temperaturen wurden wegen der nie-^Dftth ^ ern P e ratur des Stieles des Thermometers corrigirt, und auf die desa öge e ^ m °nieters reducirt. Die mit den so erhaltenen Zahlen, wie obenein er g fp. n > berechneten Abkühlungsgeschwindigkeiten wurden nochbeitn c- e J nen Dorrection unterzogen, welche dadurch bedingt war, das*Silbers ln ^ en des Thermometers immer kleine Quantitäten kalten Queck-D; aU L.d em Stiele in die Kugel herabkommen.a,1 ge-ite]n * ersuc be wurden zuerst mit der nackten Thermometerkugelu nd dann grösstentheils wiederholt, nachdem die Kugel mit