Wärme.
349
W
armemenge, welche sie dem Thermometer zuführt in derZeit dt etwao dt. Dadurch wird die Abkühlungsgeschwindigkeit des Thermo-meters in der Hülle gleich Fß — fß 0 .
Erfahrungsmässig kühlt sich aber ein Körper in einer Hülle vonS ßicher Temperatur nicht ab. Ist also Bq — Ö, so mussFß — fß = 0, also Fß == /fl
ln - Damit wird die Abkühlungsgeschwindigkeit des Thermometers
- F 0»
lu dies muss nach den oben mitgetheilten Versuchen gleich
m «do
S<ilr h wo m eine Function von 6 — Bq sein wird.
Setzt man B gleich 6 -)- dB, wo dtj unendlich klein sein soll, so
Wlrd hiernach dF Aß ßAß
da = map da,
w d 0
? n d(j für das frühere m gesetzt worden ist. In dieser Gleichunglr d dann, weil dB unendlich klein sein soll, m constant sein müssen,p, 11 ndB nur von dB nach dem Früheren abhängen soll. Aus dieser
Wellung erhält man _ m „ . _
£ß — - aP -j- 0,
U wa
die Abkühlungsgeschwindigkeit
dB , r , a— = M (addt
aß »)
( 1 )
Wo Ttf f.. m
m iur — gesetzt ist.
Ina
fy ^ür die obige Beobachtungsreihe berechnen Dulong und Petit^ 2,037, und vergleichen damit die oben gegebenen Beobachtungs-
Su Eate mit den Werthen von —— aus obiger Gleichung. Die Ueber-
^in öv t
bis ^ mrnun & ist sehr befriedigend, die Differenzen steigen nur einmalfjjjlj (bei der Abkühlungsgeschwindigkeit 8,81, Temperatur der6 0°) und zeigen durchaus keinen regelmässigen Gang.ü a8 J"/' Da der Werth von a nach dem Obigen für die Hülle und fürau ch p. ermome t er denselben Werth hat, so war zu vermuthen, dass esden d ' e Abkühlungsgeschwindigkeit des versilberten Thermometershalte 6 ° 6n ^ er ti 1 bat. Die folgende Tabelle (S.350) enthält die hiermit er-eilen Beobachtungsresultate mit den daneben gestellten Werthen von
~ — 0,357 [(l,0077)ö — (1,00770»)].
d er . Zei gt sich also auch hier deutlich, dass a unabhängig ist von^rt der Oberfläche des Körpers.
erst fl •' dulong und Petit schliessen weiter, dass die Strahlung\V(,„ g 61 (* = — qo gleich Null werde. Dies scheint aber keines-Eöfp aus dem Obigen zu folgen. Es ist das Gesetz der Abkühlung einesUnfl f(j 1S .* m uu hegrenzten leeren Raume nach dem obigen M aO -J- C,an«, j r ® ,uen absoluten Nullpunkt — B' wird Ma~~ß -j- C = 0, wor-Si ° h e< 4iebt CtZ <ier Strahlung M ( a ß—a~0‘) = Ma~« (aß + & _ 1)
° be « a? l! ^ lmy ^ hat die von Dulong gegebene Formel in Folge desS e trag eu ^ 6 Härten Schlusses abegeändert, was aber nach dem hier Vor-nicht n othwendig und zweckmässig erscheint.u Sg- Annal. Bd. LXXXIV, S. 119 .