Fig. 1.
35G . Wärme.
drei Minuten hinter einander, wobei er dasselbe in der ersten und drit-ten Minute bedeckt hält, in der zweiten aber die Sonnenstrahlen ein-treten lässt. Steigt das Thermometer in der ersten Minute z. B. uin0,3°, in der zweiten unter der Einwirkung der Sonne um 1,5°, in de 1dritten, in welcher das Thermometer wieder beschattet ist, um 0,1 °, ®°nimmt er fiir die Erwärmung durch die Umgebung in der zweiten M- 1 '
nute das Mittel aus 0,3 und 0,1oder 0,2, so dass also für die E r 'wärmung durch die Sonne 1?®°bleibein. Herschei leitet » aSeiner solchen Beobachtungdass die jährlich auf unsere Erd efallende Sonnen wärme eine üb elihre Oberfläche verbreitete E ,s 'Schicht von 84,54 Fuss IJ>ick eschmelzen würde. Pouillet 1 )hat zwei Instrumente zur Beobach-tung der Erwärmung durch d’ 13Sonne gebraucht, das PyrheB 0 *meterund dasLinsenpyrheli 0 'meter. Das erste, Fig. 1, bestehaus einem Gefäss v, das sehr dflo 11aus Silber oder plattirtern Silb elhergestellt ist, 100 mm Durchm eS 'ser und 14 bis 15 mm Höhe h 8 ^’und ungefähr 100 ßrm. Was3 eI 'enthält. Mit Hülfe'eines Kork esist ein Thermometer mit sei 8 ® 1
Kugel in diesem Gefäss befestig’es sitzt in einer Metallröhre, d ,ean ihren Enden durch zwei ^|tallringe c und c' geh 8 ”ten wird, und darin i* 11Hülfe des Kopfes bdreht werden kann.durch wird das W® 8 ® 6
auf'
eh
na 1
.h«
in dem Gefäss untereinander gebracht, so dass es überall die? eTemperatur hat. Die Scheibe d fängt den Schatten des Gefässesund dient dazu dieses zu orientiren. Die Oberfläche des Gefässes,ches die Sonnenstrahlen auffängt, ist mit Kienruss sorgfältig gesell"’ 845. Die Beobachtung geschieht in folgender Weise. Voran®#setzt, dass das Wasser in dem Gefäss nahe die Temperatur der Ugebung habe, stellt man das Instrument im Schatten auf, sehrdem Orte, an dem es den Sonnenschein empfangen soll, unddass es ein gleiches Stück des Himmels übersehe wie nachher. ^ ,zeichnet man 4 Minuten lang von Minute zu Minute seine Temp era j,erhöhung oder Erniedrigung auf. Während der 5ten Minute stelltes hinter einen Schirm so auf, dass nach Fortnahme des Schirm 3 ^,Sonnenstrahlen senkrecht auf die obere Fläche des Instruments aUlen. Am Ende der 5ten Minute nimmt man den Schirm weg und z e
25 -
r) Mcm sur la chaleur solaire etc. Paris 1833; Pogg. Annal. Bd. XKV, S- .