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Wärme.
da oder würde das Instrument an die Grenze der Atmosphäre gebracht»so würde 0 = A , oder A ist die Temperaturerhöhung, welche die Sonn 0ergeben würde, wenn keine Absorption in der Atmosphäre erfolgte. b> ieVersuche gaben A = 6,72°. Die andere Constante war abhängig v ° r>dem Zustande der Atmosphäre, sie war:
b 1—b b 1— 1>
28. Juni . . 0,7244 0,2756 4. Mai . . 0,7556 0,2444
27. Juli . . 0,7585 0,2415 11. „ . . 0,7888 0,211^
22. September 0,7780 0,2220 Wintersolstitium0,7488 0,2512
Diese Zahl b giebt an, wie viel der ganzen yon der Sonne zu d 01 'betrachteten Fläche gestrahlten Wärme durch die Atmosphäre gelassenwird, wenn die Sonne im Zenith stände, £ = 1 wäre. 1 — b giebtdann den von der Atmosphäre absorbirten Theil, welcher bei allen Vef'suchen zwischen 0,18 und 0,25 lag an heiteren Tagen. Damit sti 01 'men die früheren Versuche von Forbes und Kämtz überein, nachwelchen am Faulhorn eine Luftschicht von 6000' Höhe 0,2 der So»'nenstrahlen bei heiterem Wetter absorbirten. Nach der obigen Form 0 *sind die Werthe in der 4ten Spalte der obigen Tabelle berechnet.
Der Werth von A = 6,72 giebt für die von jedem QuadratcenO'meter, das normal bestrahlt wird, in einer Minute aufgenommene Wärm 0 'menge 0,2624 )x( 6,72 = 1,7633, wobei vorausgesetzt ist, dass di 0Atmosphäre keine Wärme absorbire. Die Wärmemenge, welche di 0ganze Erde mit der Atmosphäre in einer Minute von der Sonne erhält,ist damit 1,7633 % R 2 , wo R der Halbmesser der Erde in Centimeter 0ist. Damit berechnet Pouillet, dass die Wärmemenge, welche di 0Sonne der Erde im Laufe eines Jahres zusendet, vermögend wäre eio eEisschicht, welche die ganze Erde in der Dicke 80,89 Meter umgab 0 ,zu schmelzen, und jedes Quadratcentimeter der Sonnenoberfläche se 0 'det in einer Minute 84888 Wärmeeinheiten aus. Auch die Temper»'tur der Sonnenoberfläche lässt sich hiermit schätzen. Nach der Fo>"mel auf S. 355 ist die Wärmemenge, welche ein Körper mit der Te 01 'peratur 0 über die Temperatur seiner Umgebung in einer Minute b 1der Flächeneinheit ausstrahlt, 1,146 fab wo a = 1,0077 ist, und 0gegen a ö weggelassen ist. Diese Wärmemenge soll 8488 sein. Di 0 ®giebt, wenn man annimmt, das Ausstrahlungsvermögen der Sonne s 0 *1 wie beim Kienruss, 0 = 1461°, wenn man aber / = 0,1 wie b 0 ‘den Metallen annimmt, 0 = 1761°. Die Temperatur der Oberfläch®der Sonne würde hiernach etwa die des schmelzenden Gusseisens sei 0,
46. Aehnliche Untersuchungen wie die hier mitgetheilten v 0 ’ 1Pouillet sind von Althans 1 ) angestellt, wobei aber mehrere Aug 9 'ben fehlen, um seine Resultate mit denen von Pouillet zu vergleich 00 'Aus den Beobachtungen von Althans geht hervor, dass die Sonn 011Oberfläche nicht in allen Theilen gleich viel Wärme ausstrahlt. D» äselbe hatte schon ein Jahr früher (1852) Secchi gefunden.
47. Eine Folge der Absorption der Sonnenstrahlen durch die A*mosphäre ist die grössere Temperaturerhöhung, welche in grösser 011Höhen durch die Bestrahlung über die Temperatur der Umgebung h crvorgebracht wird. So erzählt de Saussure, dass eine kleine Bre 00 ^linse, welche zu Genf gerade hinreichte um Zündschwamm zu entz 00den, dies auf dem Berge Saleve gut gethan habe. Ein Thermom 0 i e
D Pogg. Annal. B(l. XC, S. 544.