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Neunter Band.
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Wärme.

hierbei auch nur eine Erwärmung von 0,006° sich zeigen können, wel'che also mit Regnault’s Apparat nicht mehr nachweisbar war.

52. Bei gasförmigen Körpern ist dagegen eine Temperaturerho'hung beim Zusammendrücken und eine Abkühlung bei der Ausdehnungschon lange bekannt. Dal ton scheint der Erste gewesen zu sein, wd'eher versuchte messende Versuche hier anzustellen. Im Anfänge die'ses Jahrhunderts wurde die durch Comprimiren der Luft frei werdendeWärme in dem pneumatischen Feuerzeuge, Tachopyrion, zu®Entzündung von Zunder benutzt. Dieses Feuerzeug besteht in einemmessingenen oder gläsernen Cylinder von 3 bis 6 Zoll Höhe und ' T °n2 bis 4 Linien Weite, in welchem ein Kolben, an dem unten der Zünd'schwamm befestigt wird, rasch niedergestossen, und eben so rasch wie-der herausgezogen wird. Der Schwamm brennt nun. Biot hat durchschnelles Comprimiren von Knallgas dieses entzündet.

Hierher gehören die Versuche von Favre und 'SilbermanUtwelche die Temperaturen beobachteten die ein Breguet’sches The®'mometer zeigte, wenn ein Volum Luft auf die Hälfte comprimirt wurd®oder in das zweifache Volum ausgedehnt wurde, wobei die anfänglich 0Dichte der Luft y 4 , !/ 2 und 1 waren.

Sie erhielten dabei z. B. bei der Compression von den Dichten:

1 / i auf ] / 2 1 / 2 auf 1 1 auf 2

die Temperaturerhöhungen 5,6° 8,8° 13,2°.

Da aber die Wärmemenge, welche das Thermometer aufnahm, " ,10die welche von den Wänden aufgenommen wurde nicht bekannt ist, s °lässt sich hieraus nicht viel erkennen.

53. Joule verglich die Arbeit, welche zum ComprimirenLuft erfordert wurde, mit der durch das Comprimiren frei werdend 0 ®Wärme. Die zum Comprimiren von Luft aus dem Volum u 0 in d° sVolum v erforderliche mechanische Arbeit, ist wenn die Temperat®®

der Luft immer dieselbe bleibt gleich p 0 v 0 ln wo p 0 der Druck ® u ^

die Flächeneinheit ist, welche die Luft bei dem Volum v 0 ausüh®In eine Wassermasse von 45 Pfund 3 Unzen wurde eine Compressi 0 ®'*pumpe aus Kanonenmetall von 10i/ 3 Zoll Länge und l 3 / 8 Zoll inne reDurchmesser gebracht, welche zuvor getrocknete Luft in ein Kupf efbehälter von 136y 2 Cubikzoll Inhalt einpumpte. Dieser Kupferbeh»^ erstand gleichfalls innerhalb des Wassers von bekannter Tempera®®®Dann wurde die Pumpe mit massiger Geschwindigkeit bewegt, bis in d e ^kupfernen Behälter der Druck der cornprimirten Luft ungefähr 22 A® 1 ® 0Sphären betrug. Nach dieser Operation wurde das Wasser 5 Mi® ut .lang durchgerührt, und nun seine Temperatur bestimmt. Diese so b 0 °achtete Temperaturzunahme rührte zum Theil von der Verdicht 11 ®®der Luft, zum Theil von der Reibung in der Compressionspump e > z .einem weiteren von dem Umrühren des Wassers. Um den Ein<?®,der beiden letzten Wärmequellen zu erforschen wurde die Luflz® 1

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rungsröhre der Verdichtungspumpe geschlossen, und die Pumpe mit eselben Geschwindigkeit und eben so lange wie vorher in Beweg®®.^gesetzt, und das Wasser ganz wie beim ersten Versuch umgerührt,hierbei beobachtete Temperaturzunahme rührte von der Reibung inPumpe und dem Umrühren des Wassers her.

Das Wassergefäss wurde nun entfernt, und die in dem Luitbelmbefindliche Luft in einer pneumatischen Wanne in gewöhnlicher