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364 Wärme.

cität des Apparates für die genauere, welche er, weil nicht jede ht'schütterung und die Entstehung eines schwachen Tones zu vermeidenwar, für noch etwas zu gross ansieht. Er schliesst endlich aus diesenVersuchen, dass die durch Reibung der festen oder flüssigen Körper er'zeugte Wärmemenge der verbrauchten Arbeit proportional sei, undass für eine englische Wärmeeinheit 772 Fusspfund Arbeitsaufwanerforderlich sei, was für die Erwärmung von 1 Kilogrm. Wasser 111,11° C. 423,55 Kilogrammmeter Arbeit ergiebt.

Andere Versuche wie die von Hirn 1 ) haben ähnliche Werthe g®'geben.

58. Wärmeerregung durch Elektricität. Dass die Entl*düng einer Leydener Flasche durch einen dünnen Draht diesen hi»zum Glühen und Verbrennen erhitzt, ist eine lange bekannte Thatsach®*Dass auch die elektrischen Ströme der Volta’schen Säule in den L eI 'tern der Ströme Wärme erregen, wurde bald nach der Construction d® rVolta’schen Säule erkannt. Wovon die Menge der entwickelten Warn 1 ®abhängt, haben zuerst unabhängig von einander Joule 2 ) und Lenz )gezeigt. Diese Wärmemenge ist der Zeit, dem Quadrate der Strom.stärke und dem Leitungswiderstande des Leiters proportional. Bei d® 1Induction eines elektrischen Stromes durch, die Bewegung eines W‘o'nets in der Nähe eines geschlossenen Leiters der Elektricität wirkt de 1entstehende Strom der Bewegung des Magnets entgegen, und/inan b®darf daher einer mechanischen Arbeit zur Bewegung des Magnets, W®che diesen Strom hervorruft. Dieser selbst entwickelt dagegen Warn 1 ®’Joule verglich im Jahr 1843 die Arbeit, welche in dieser Weise z 111Hervorrufung eines elektrischen Stromes nothwendig ist, mit der Wärm®menge, welche dieser Strom erregt, und fand die erste der zweit® 0proportional, und zwar verlangte die Erlangung von einer englis®b e °Wärmeeinheit, den Aufwand von 838 Fusspfund. Quintus v. Icü 111hat den Aufwand für eine Wärmeeinheit gleich 399 Kilogrammeter -Vbeit gefunden 4 ).

59. Wärme, Wesen derselbe)!; mechanische Wärm®theorie. Sobald man anfing die Erscheinungen der Wärme näherprüfen, verbreitete sich die Ansicht, die Wärme sei ein eigener St° ’Wärmestoff Warmematerie, durch dessen Verbindung mit ein® 10Körper dieser wärmer werde, oder in einen anderen Aggregatzusta 11übergeführt werde, in welchem Falle der eingetretene Wärmestoff la te ° toder verborgen werde. Daher der Name Wärmecapacität-,

die Menge des Wäfmestofls bezeichnet wurde, die ein Körper aufnehmmuss, damit seine Temperatur um einen Grad steige. Diesen Wärm®stofF, das Element „Feuer“ der Aristotelischen Schule, bekleidete m a ^mit einer abstossenden Kraft, um die Ausdehnung der Körper dur®^Erwärmen zu erklären. Das Ausstrahlen der Wärme war einsenden von VY'ärmestoff, welcher von einem bestrahlten Körper fbe 1reflectirt, theils durchgelassen, theils aufgenommen absorbirt wurde- ^

Die Versuche von Ruinford und die von Davy, bei weledurch Reibung eine wie es scheint unbegrenzte Menge Wärme he 1gerufen werden kann, veraulassten diese Naturforscher die Materi® 1 ‘

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!) Ilcclicrches expur. sur la valeur de l’equiv. mce. de la chalcur. Be rl ^

von Clausius iu Fortschritte der Phvsik 1855. — 2 ) Phih Mag. t8 ‘*

über

3 ) Pogg. Anna!. Bd. BIX, S. 201-J

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4 ) Pogg. Annal. Bd. G.T, 8. 6?.