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Wärme.
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giebt. Nach dem Mariotte’schen und Gay-Lussac’schen Gesetzist aber p v = E (« -(- 0), wo R eine Constante und 0 die Temperat« 1- 'aber a = 273° C. ist. Daraus folgt die lebendige Kraft der fortschr eltenden Bewegung in dem Gase \ nmu‘ i = C(a-f-ö) gleich einer Constanten multiplicirt mit der Temperatur, diese vom absoluten Nu*'punkt nämlich — 273° G. an gezählt. Wie gross die lebendige Krades Gases im Ganzen ist, bleibt aber unbestimmt, da neben der f° rt 'schreitenden Bewegung noch andere Bewegungen vorhanden sein könne 11 -
63. Die Versuche von Joule haben als die Arbeit, durch welch 8eine Wärmeeinheit hervorgebracht werden kann, d. h. 1 Kilogrm. Wa p 'ser von 0° auf 1° erwärmt werden kann, bei Comprimirung und Aus-dehnung von Luft im Mittel 441 Kilogrm. gefunden; für die Arbeitwelche durch Reibung eine Wärmeeinheit hervorbringt 423,55 Kilog r,T1 'Für die Arbeit, welche durch einen elektrischen Strom eine'Wärm®einheit giebt, hat Quintus Icilius 399 Kilogrm. gefunden. Schreibman die Unterschiede dieser Zahlen den Beobachtungsfehlern zu,kommt man zu dem Satz, dass zur Hervorbringung von einer Wärm®einheit eine constante Arbeit, das Arbeitsäquivalent der Wärmeerforderlich sei, und man nimmt dabei an, dass dieses Arbeitsäquivale® 1unabhängig von der Temperatur sei, bei welcher jene Wärmeeinh eltgewonnen wird. Umgekehrt nennt man die Wärmemenge, welche dutcdie Arbeit Eins hervorgebracht werden kann, das Wär meäqui vale®der Arbeit. Wir werden weiter unten Gelegenheit haben, dieses Wärme'äquivalent noch aus anderen Erscheinungen zu bestimmen, und werde®dabei Zahlen erhalten, welche mit den obigen nahe übereinstimiue 11 'also die Annahme eines constanten Wärmeäquivalentes begünstigen-
64. Wird einem Körper, dessen Volum v, dessen Temperaturist, und welcher allseitig einem Zuge S' unterworfen unter obigenhältnissen im Gleichgewicht ist, Wärme zujjeführt, wobei also lebend 1 »Kraft und Arbeit eines ihn berührenden Körpers auf ihn verwen“wird, und wird er zugleich neuen Zugkräften unterworfen, welcb eihn ausdehnen und also eine äussere Arbeit auf ihn übertragen 1 -wird die Gesammtwirkung der übergeführten Wärme und der vergeu-deten Arbeit darin bestehen, dass die Theilchen des Körpers sich airders anordnen, was gewöhnlich mit einer Volumänderung verbünd®"ist, und dass die Theilchen eine andere lebendige Kraft annehmerndass die Temperatur des Körpers sich ändert.
65. Wir verstehen in dem Folgenden unter Wärmeeinheit clltgegen dem gewöhnlichen Gebrauch die Wärmemenge, welche der AUbeit Eins äquivalent ist. Um von ihr auf die gewöhnlich gebrauch®Wärmeeinheit überzugehen, hat man die in ersterer ausgedrückte®WärAiemengen mit dem oben bestimmten Wärmeäquivalent der Arb®zu multipliciren.
Ist nun Q die von einem Körper B auf den Körper A übergeg® 11gene Wärmemenge, und ist W die auf diesen verwendete Arbeit ®äusseren Zugkräfte, so ist die Summe aller auf ihn verwendeten Arb e ^und lebendiger Kraft gleich Q -j- W und diese muss der in seinem >uneren durch andere Anordnung* der Theile geschehenen Arbeit l118 ^der Aenderung der lebendigen Kraft dieser Theile gleich sein,diese letzte Summe gleich Z7, so ist Q -]- W — U . . • • ■
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