^ arme, specifische fester u. tropfbar-flüssiger Körper. 389
.^lunie verschiedener Körper zum Zweck gleicher Temperaturerhöhung0r dern. Sind die specifischen Wärmen zweier Körper C und c, dieB F ,e cifische n Gewichte derselben D und d , so verhalten sich die relati-v en AVärmen derselben wie CD zu cd.
Die Wärme, welche die Körper bei ihrer Temperaturerhöhungunverändertem äusserem Druck aufnehmen und auf deren Messung16 .Bestimmung der s. g. specifischen Wärme beruht, setzt sich ausZvve i wohl zu unterscheidenden Theilen zusammen: der freien Wärme,^lehe als specifische Wärme für constantes Volum zu bezeichnen wäre11 Von welcher ausschliesslich die Temperaturerhöhung abhängig ist;^'d der gebundenen oder Ausdehuungswärme, welche ausschlieslich'zu verwendet wird, die kleinsten Theilehen in grösserem Abstande^ r 11 ß'nander zu erhalten, und sich aus diesem Grunde nicht als freiearm® Bussern kann. Für gasförmige Körper (vergl. Wärme, spe-j... ls che gasförmiger Körper S.418) kann man die specifischeWärmec °nstantes Volum und die auch die Ausdehnungswärme in sichuli egSe nde specifische Wärme für constanten Druck gesondert be-chten. Für starre und tropfbar-flüssige Körper lässt sich die spe-s che Wärme für constantes Volum experimental nicht ermitteln, undeine indirecte Ableitung derselben aus der specifischen-Wärmel‘Q COlliSta nten Druck ist noch nicht in sichererer Weise möglich. AVas^ r die starren und die tropfbar-flüssigen Körper als specifische Wärme® n arint und bestimmt wird, schliesst also zwei verschiedene Wär-rr ' en gen in sich: die specifische Wärme für ungeändertes Volum, unde Ausdehnungswärme. •
Og ,B(ir die Bestimmung der specifischen Wärme starrer undw S f‘S e >' Körper sind verschiedene Verfahren in Anwendung gebrachtu adT ’ — Metll °de des Eisschmelzens, durch LavoisierKie' .P^ce in die Wissenschaft eingeführt, ist später nur sehr wenigb e j J i , lr ln Anwendung gekommen, Sie misst die Wärmemengen, welchen ö) ll, l n * ; e Gewichte verschiedener Körper zum Zweck der Erwärmungd; e e ' ne gewisse Anzahl Grade aulnehmeu und bei der Erkaltung umbe Anzahl Grade abgebeu, durch die Bestimmung, wieviel Eis
durch letztere Wärmeabgabe geschmol-zen wird. Fig. 2 zeigt die Dispositiondes von Lavoisier und Laplace er-dachten Apparates. Derselbe bestehtaus drei sich umschliessenden Gefassenvon Eisenblech. Das äusserste a istsammt dem oberen Deckel mit Eis-stücken gefüllt, welche die Temperaturdes von ihnen umschlossenen Raumesauf 0° erhalten; das bei ihrem Schmel-zen entstehende Wasser kann durch dieRöhre d abfliessen. Der mittlere Raum,b, enthält Eisstücke, welche nicht durchvon Aussen zutretende Wärme ge-schmolzen werden können, so langesich noch hinlänglich viel Eis in demZwischenräume a befindet; ein Schmei-
sig. 2.