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416 Wärme, specifische fester u. tropfbar-flüssiger Körper-

tersaurem Kali, salpetersaurem Kali-Natron J ) und Chlornatrium kleiD er ’für die Lösungen von salpetersaurem Natron bald (bei verdünnter^®Lösungen) kleiner, bald (bei sehr concentrirter Lösung) grösser,die Lösungen von Chlorcalcium Ca Gl -J- 6 HO ebenso gross ode fetwas grösser, für die Lösungen von phosphorsaurem Natron 2Na^’HO.PO 5 -f- 24 HO durchweg erheblich grösser, als sie sich aus de®specifischen Wärmen des Salzes für den starren Zustand und des W® 3 'sers berechnen; aber bei allen diesen Lösungen fand er die specifische®Wärmen kleiner, als sie sich aus den specifischen Wärmen desfür den geschmolzenen Zustand und des Wassers berechnen, und da 3 'selbe auch im Allgemeinen für Mischungen von Schwefelsäurehydr®*und Wasser. Die Grösse der Differenz zwischen der einer Lös 00 Swirklich zukommenden specifischen Wärme und der sich für sie aus de®specifischen Wärmen der Bestandtheile für den flüssigen Zustand d® r 'selben und dem Zusammensetzungsverhältniss berechnenden hängt na® 11Person nicht ab von der Grösse der chemischen Anziehung der B e 'standtheile der Lösung zu einander, auch nicht von der Grösse d® rVerdichtung, die bei der Vereinigung der Bestandtheile der Lös®®^statt hat; sife sei im Allgemeinen am Grössten, wenn die Lösung nah®zu gleichviel von beiden Bestandtheilen enthält.

Für flüssige Verbindungen nach festen Verhältnissen schieneine ähnliche Regelmässigkeit herauszustellen, wie für starre Verb® 1 'düngen: dass näiblich für Verbindungen von analoger atomistisch efZusammensetzung die specifischen Wärmen, innerhalb desselbenperaturintervalls bestimmt, den Atomgewichten umgekehrt proportio® 9seien. So verglich Regnault früher, die zwischen 98°C. undlerer Temperatur bestimmten (s. g. mittleren, vgl. S. 399) specifisch eI1Wärmen der Betrachtung zu Grunde legend, diese Eigenschaft mit d®®Atomgewichten für folgende flüssige Verbindungen (in den Fori® ebedeuten die chemischen Zeichen die s. g. thermischen Atomgewicht’vgl. S. 401):

1 Specifische! Wärme.

i

Atom-

gewicht.

Product

Chlorzinn

Sn cl 4

! 0,1476

130

19,2

Chlortitan

Ti cl 4

| 0,1915

96

18,4

Chlorphosphor

P2 C ^6

: 0,2092

137,5

28,8

Chlorarsen

as 2 c ^6

• 0,1760

181,5

31,9

*

Hier kommen sich die Producte aus den mittleren specifis®^Wärmen und den Atomgewichten bei diesen analog zusammengesetzt^flüssigen Verbindungen sehr nahe, ähnlich wie dies in einer £ roS ^pZahl von Fällen für analog zusammengesetzte starre VerbinduDonachgewiesen ist. Dass aber für flüssige Verbindungen diesemässigkeit nicht so häufig und nicht so annähernd- zutrifft, wl ® ,^ r .starre —, mag man für erstere die s. g. elementaren specifischenmen (vgl. S. 399) für dieselbe Tempei-atur, z. B. 0°C., oder f® r

0 Durch Zusammenschmelzen äquivalenter Gewichtsmengen salpeter öfl ^j,tKalis und salpetersauren Natrons als eine Masse von constantem Sehnie z P(2i9,8°C.) erhalten.