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Warme, strahlende.
strahlen durch, welche reichlich durch Alaun gehen; ihre Diatherma 11sie nähert sich sehr der des Alauns.
Aus den oben mitgetheilten Beobachtungen von Melloni ka® 1man auf die Idee gebracht werden, die Strahlen einer Wärmequelj edringen um so besser durch eine und dieselbe Substanz, je höher <h®Temperatur der Wärmequelle sei. Dass dies nicht der Fall ist, haKnoblauch 1 ) bestimmt nachgewiesen. Die Strahlen einer Wasset'stoffflamme und die von rothglühendem Platin durchdrangen in gleich 61Weise eine Glasplatte, obwohl ihre Temperatur sehr verschieden w» r 'die Strahlen einer Weingeistflamme drangen in geringerer Menge durcGlas als die des Platins, und doch war die Temperatur der Wenige 18 *"flamme eine viel höhere als die des Platins.
Dass die Diathermanität des Glases sich mit der Temperatur d e3 ’selben etwas ändere, hat Wilhelmy 2 3 ) nachgewiesen.
Ueber die verschiedene Absorption der Strahlen beim Durchga D £durch Krystallein verschiedenen Richtungen kommt unten (S. 437) beid 61Doppelbrechung und Polarisation der Warmestrahlen das Notlüge vo^Reflexion der strahlenden Wärme. Dass strahlende War®®wie das Licht von spiegelnden Flächen zurückgeworfen werde, ist aü 8den Versuchen mit Hohlspiegeln von Mariotte, Lambert, Pict eScheele bekannt. Das Zusammenfallen des Brennpunktes der Warn 1 ®strahlen und des Brennpunktes der Lichtstrahlen ist zugleich der B e "weiss, dass für beide die gleichen Reflexionsgesetze gelten. 3
Ueber die Intensität der reflectirten Strahlen hat Knoblauch )mit einem schwarzen Spiegel und einem Metallspiegel und mit Sonne 0 ^licht Versuche angestellt, welche die schon früher von Forbes® 1von de laProvostaye undDesains erhaltenen Resultate bestätigt® 0-Er erhielt folgende Ablenkungen der Galvanometernadel:
Winkel der Strahlen mit dem Spiegel 60° 50° 40° 30° 20° ^
Ablenkung durch d. reflectirten Strahlen ,,
beim schwarzen Spiegel . . . 10,0 10,0 11,0 15,1 28,1
beim Stahlspiegel. 56,0 55,0 54,5 50,0 48,0
Man sieht, dass die Intensität der reflectirten Strahlen beim sclW^zen Spiegel vermehrt, beim Stahlspiegel vermindert wird je geriBSdie Neigung der Strahlen gegen die reflectirende Fläche wird.
Folgendes sind nach de la Provostaye und Desains die ^verschiedenen Metalloberflächen bei einem Einfallswinkel von 50° ^ ,der Normalen au gerechnet, reflectirten Mengen von Wärm estrahl® 11 ^Silberplattirung gut polirt 0,97; Kupfer 0,93; Messing d®®Hämmern polirt 0,93; Messing geschlagen, dann durch Reiben P®0,92; Kupfer gefirnisst 0,86; Spiegelmetall frisch polirt 0,855;0,855; Spiegelmetall etwas angelaufen 0,825; Stahl gehärtet 0,8* ’Zink 0,81; Eisen 0,77; Blattsilber, auf Glas geklebt 0,73. gP
Das Reflexionsvermögen der Metalle ist übrigens einigerin aa9S ®,abhängig von der Art der einfallenden Wärmestrahlen, wie die jsität des reflectirten Lichtes von der Farbe desselben abhängig 1 jDie Strahlen einer Locatelli’schen Lampe wurden von Spiege*® 6 ^in der Menge 0,80 bis 0,84 reflectirt; gingen die Strahlen zuerst ^ein 5 mm dickes Glas, so wurden nur 0,74 reflectirt, von den u
0 Pogg. Annal. Bd. LXX, S. 210. — s ) Pogg. Annal. Bd. LXXXV,
3) Pogg. Annal. Bd. LXXIV, S. 168; Bd. LXXVII1, S. 128.