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Neunter Band.
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Wärme, thierische. 441

Suc hungen Bergmann und Leuckart nachgewiesen. 4. Mit der höhe-Eigenwärme der Vögel gegenüber jener der Säugethiere gehtub erall ein lebhafterer Gaswechsel und Stoffumsatz parallel. 5. KinderUtl d junge Thiere prodnciren auf die Einheit des Körpergewichts bei-® a he doppelt so viel Kohlensäure als Erwachsene, dem entsprechendauch ihre Eigenwärme eine höhere. 6. An allen Stellen des Kör-j! ers ) in welche Blut gelangt, wird Wärme erzeugt, da überall der^auerstoff in Berührung mit oxydablen Substanzen kommt; in denapillaren des grossen Kreislaufs aber, welche die funetionirenden Or-t ‘ a . r,e durchziehen, wird die wärmeerzeugende Thätigkeit eine lebhafterep' a vda der Sauerstoff des Blutes hier vorzugsweise die durch dieUt >ction der Organe schon chemisch afficirten und zur Oxydation be-k n ^ er s disponirten Stoffe antrifft. Hiermit stimmt die Erfahrung voll-°*Bnien überein; da wo die lebhaftesten chemischen Processe vor sich^ a ®n, scheinen auch die Hauptheerde der thierisehen Wärme zu liegen.,° i ? t die Temperatur in den Speicheldrüsen zur Zeit ihrer Secretion8 ° e höhere, das Blut der Vena cava ascendens , welches aus den gros-j^.^nterleibsdrüsen, wo ein lebhafter Stoffwechsel stattnndet, kommt,. 'nimer noch wärmer wie das der Arterien, trotzdem dass sich in„ ar "^ e ne neben dem aus den Baucheingeweiden stammenden Bluteh noch das aus den kälteren unteren Extremitäten zurückkehrendete tne *, u. s. f. 7. Das gesteigerte Nahrungsbedürfniss bei in der kal-^it ^° ne ^henden Thieren und Menschen steht im Zusammenhänge\V;- ^ er Vothwendigkeit, den durch die stärkere Abkühlung erfolgenden'\y , .! r ' rrieve r!ust durch eine gesteigerte Zufuhr zu decken. Mit dem^jl^^everlust durch Abkühlung steigt nämlich die Menge des einge-Sau* 16 ^ 611 Sauerstoffs, es müssen daher die zur Verbindung mit diesempro PrSto ^' n öthigen Mengen von Kohlenstoff’ und Wasserstoff in einem^fionalen Verhältnisse zunehmen, es muss Brennmaterial herbei-ha fft werden. Abkühlung des Körpers bedingt sonach ein gewissesv °n Speise, wir decken den Wärmeverlust durch Einleitung einesa l® ren Stoffwechsels, wir erzeugen Wärme durch Stoffwechsel.

\y ä streng wissenschaftlicher Beweis dafür, dass die thierische^Per" 6 ^ aS ^ ro ^ uet des Stoffwechsels sei, w'äre auf dem Wege des»aclj lrnen l' s und Calciils allerdings erst dann geliefert, wenn es gelänge,de,.: Reisen, dass die in der Zeiteinheit producirte Wärmemenge mitstatt 'r’ en übereinstimmt, welche durch die in derselben Zeiteinheit

^ Un denen chemischen Umsetzungen theoretisch geliefert werdendas s °üerwas auf dasselbe hinausläuft, wenn bewiesen werden könnte,kraft 16 den chemischen Processen im Organismus verlorene Spann-Q^enau dieselbe Kraftgrösse ist, wie die gesammten Kraftausgabenüie Vo ^ an l 8In us, oder die von ihm ausgegebene Wärme vermehrt uma D lam ve i’richtete Arbeit. Versuche in dieser Richtung sind mehr-pj S e stellt, ohne das Problem völlig zu lösen.

? ,° n g und Despretz verglichen die von einem Thiere in der^ e ^ e f er te Wärmemenge mit derjenigen, welche aus der \ er-^°blen 5 - deS ^^orbirten Sauerstoffs mit dem Kohlen- und Wasserstoff zu!5 0 hst aUre Und Wasser hervorgehen konnte. Sie gingen dabei zu-^kier e T° n der Voraussetzung aus, dass die gesammte von einem%<V t arier hall, einer gegebenen Zeit gelieferte Wärmemenge daser Sleiefi- P ", r .^xydation des Kohlenstoffs und Wasserstoffs sei, und diegrosse für die von dem Thiere factisch gelieferte Wärme-