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Neunter Band.
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Wärme, thierische.

inenge suchten sie in der Summe der Wärmeeinheiten, welche durcj 1die Verbrennung des freien Kohlenstoffs und des freien Wasserstoffgebildet werden, und die zuerst von Lavoisier später von Favr eund Silbermann bestimmt wurden.

Damit waren aber mehrere hypothetische Voraussetzungen gegebe' 1 'Man setzte voraus, dass die in den organischen Verbindungen de?Nahrungsmittel enthaltenen Kohlenstoff- und Wasserstoffatome ger»^so viel Wärme im thierischen Verbrennungsprocess entwickeln,wären sie im freien Zustande verbrannt. Man nahm ferner an, da s “alle gebildete Kohlensäure sich in der Athmungsluft wiederfinde, u ”,dass, da der absorbirte Sauerstoff endgültig nur zur Kohlensäure- unWasserbildung verwendet werde, man den zur Wasserbildung ver^e“"deten Theil des absorbirten Sauerstoffs finden müsse, wenn man de 11in der ausgeathmeten Kohlensäure enthaltenen Sauerstoff von dem g a °zen verschwundenen Sauerstoff abziehe; man fügte endlich zu die gtirUnterstellung noch den weiteren Zusatz, dass der Sauerstoff, welch efin den organischen Verbindungen bereits als Bestandteil enthalten > st ’so angesehen werden müsse, als habe er einen ihm entsprechend®“Wasserstoffantheil der Verbindung bereits zu Wasser verbrannt. En“lieh ergab sich als weitere Voraussetzung nach allem diesen von selb st ’dass die Zahl der Wärmeeinheiten, welche die Gewichtseinheit ein eäAtoms oder einer Atomgruppe beim Uebergange aus einer niedet etlin eine höhere Oxydationsstufe entwickelt, gänzlich unabhängigder Art und Zahl der Mittelstufen, welche zwischen den beiden En ^gliedern gelegen sind. 1 Grm. Stearinsäure z B. gebe, wenn sie du)Sauerstoff endgültig zu Kohlensäure verbrannt wird, immer diese*Wärmemenge, gleichgültig, ob die Verbrennung in einefn Actein der Art geschieht, dass sich noch mancherlei Zwischenproducte el °schieben.

Das Resultat der Versuche von Dulong undDespretz war, " reman die von ihnen erhaltenen nach den von Favre und Silberniä“später richtiger bestimmten Zahlen für die Verbrennungswärme 0Kohlenstoffs umrechnet, dass etwa 19 / 20 der wirklich gefundenen ^ ^

von der thierischen Verbrennung herrühre. Es kann heute nlCmehr überraschen, dass auf dem von Dulong und Despretz einf,®^schlagenen Wege die Frage nicht endgültig gelöst wurde, "’O

einige ihrer Voraussetzungen als factisch unrichtig erkannt kaben

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zwar unrichtig fast durchgehends nach einer Seite hin, welche eine E» te J (Schätzung der gelieferten Wärme zur Folge haben musste. Man sl ® ^sogleich, dass Dulong und Despretz ihr ganzes Verfahren, du“welches sie die vom Thiere gelieferte Gesammtwärme berechnen ' v ° ffauf die Annahme begründen, dass dieselbe nur von der Verbrenn

des Kohlenstoffs und Wasserstoffs durch den eingeathmeten Sauer ä ^geliefert und dass sämmtliche Kohlensäure durch Lungen und Haut “geschieden werde; aber wenn wir hier auch davon absehen vv ° -( j e iidass letztere Annahme nicht mehr als völlig richtig angesehenkann, seitdem Planer nachwies, dass auch mit dem Harnbare Kohlensäure, wenn auch in geringer Menge austritt, •—• s0 *** ^jediese Grundlage einfach durch den Umstand erschüttert, ^®f ä y 0 itRegnault und Reiset, und vor kurzem noch Pettenkofer un ^gefunden haben, die ausgeathmete Kohlensäure zuweilen mehr 6 ä ,als dem absorbirten Sauerstoff entspricht. Da nun Dulong un