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Neunter Band.
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444 Wärme, thierisclie,

freilich ihr Name erwarten liesse, den Wasserstoff und Sauerstoff bereiszu Wasser vereinigt, oder was dasselbe ist verbrannt vorauszusetze”'noch viel weniger aber kann dies für jene Verbindungen gelten, ^ >eSauerstoff und Wasserstoff nicht im Verhältnis des Wassers enthalt 61 ’’denn dann wären diese Verbindungen Hydrate von Kohlenwasserstoff®”’während doch nur in sehr seltenen Fällen eine derartige Ansicht üb erihre Molecularconstitution berechtigt ist. Fassen wir zu weiterer k rläuterung dieser Verhältnisse zunächst ein Kohlehydrat ins Auge, soes mehr als wahrscheinlich, dass in dem Molocül desselben Sauerste”'und Wasserstoffatome einander noch nicht so nahe sind, wie in einem wirk'liehen Wassermolecül. Verhält es sich aber so, so muss bei derbrennung durch die weitere Annäherung dieser in dem brennendenlecül schon enthaltenen Atome, indem sie nun wirklich zu Wasser z ”^sammentreten, eine erste Verminderung der Spannkraftssumme ””folglich Freiwerden von Wärme stattfinden, wenn auch nicht in

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selben Betrage, wie wenn ein freies Wasserstoffatom mit einem fr®’ e ®Sauerstoffatom zu Wasser Zusammentritt. In demselben Processe ”” etrennen sich nun die Kohlenstoffatome von den Wasserstoff- und Sa”® rstoffatomen, was der Theorie zufolge von einem VerschwindenWärme begleitet sein muss; weiterhin aber kommen zu den Kohlenst””'atomen Sauerstoffatome aus dem absorbirten Sauerstoff und treten 2,1Kohlensäure zusammen, was nun wahrscheinlich einer ebenso gr° ?fe ^Verminderung der Spannkraftssumme entspricht, wie wenn ebenso vl ® _freie Kohlenstoffatome verbrannt wären. Die gesuchte Gesammtän” ^rung der Spannkräfte bei der Verbrennung eines Kohlehydrats ist d®’”nach die algebraische Summe von drei Summanden, zwei davonnegativem Vorzeichen entsprechen einer Verminderung der Spannkr»^summe, und hiervon ist nur die eine nämlich die Verbrennungswä 1 ’’ 1 'einer gegebenen Anzahl von Kohlenstoffatomen als bekannt anzusel’”®’

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während die andere: die bei dem wirklichen Zusammentreten des W* 85

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Stoffs und Sauerstoffs frei werdende Wärme, ihrem Werthe nach unbek””ist; — der dritte Summand mit positivem Vorzeichen, einer Spannkr®Vermehrung bei der Trennung des Kohlenstoffs vom Wasserstoff’und S a ’^,Stoff entsprechend, ist ebenfalls unbekannt, und nur wenn die entg®is (gesetzten Vorzeichen in ihrem Werthe sich gerade aufheben wü r ” j rwürde das Gesammtresultat dasselbe sein, wie wenn wirklich der K” jlenstoff allein Wärme geliefert hätte. Dass aber dies in der ” e | #(nicht der Fall ist, ergiebt sich aus folgender Betrachtung. Bei ■Verbrennung von 1 Grm. Traubenzucker müsste nach dem Dul®^® r .sehen Principe nur so viel Wärme frei werden, als sich bei derbrennung von seinem Kohlenstoff bildet, daher 2973 Wärmeeinl’ el ^ g ,Lässt man aber 1 Grm. Traubenzucker gähren, so wird schon eine jf,trächtliche Wärmequantität frei, indem ein Theil seines Köhlens^mit Sauerstoff zu Kohlensäure Zusammentritt und es entstehen 0,455 ^

Alkohol; diese aber nun für sich verbrannt, liefern nach F avre ^. eI .eiiSilbermann allein schon 3268 Wärmeeinheiten. Diesemüssen aber jedenfalls schon in dem Gramm Zucker vorhanden f? eVV e jtsein, und es folgt daraus, dass bei Zucker das berechnete Resultatunter dem beobachteten bleiben muss. a n”

Die Experimentaluntersuchungen von Favrehaben überdies ergeben, dass die Verbrennungswärme, welcheAtome oder Atomgruppen von einer und derselben chemischen