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Neunter Band.
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Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen. 447

? a 8fiirmigen Zustande zeigen können, ungleiche Mengen Wärme in siehStunden enthalten.

a Sehr viel beträchtlicher, als die bei dem Uebergang eines Körpers\Y § . einer Modification in eine andere stattfindenden, sind häufig die, a rmewirkungen bei chemischen Vorgängen, die auf Ver-Odurig oder Zersetzung beruhen. Versuche, diese Wärmewirkun-j , ^dativ zu bestimmen, wurden schon gegen das Ende des vorigenke rhundert 3 gemacht. Welche Schwierigkeiten für eine genauere Er-8ftl)( j tniss dieses Gegenstandes zu überwinden sind, ist erst bei umfas-st 6rer Untersuchung desselben erkannt worden. Die Zahl der For-die sich mit ihm beschäftigten, und die der im Folgenden zu8 -nden wichtig eren Abhandlungen ist eine sehr grosse; aber die ße-^ün 16 Se ^ st er g a h en bis in die neuere Zeit oft wenig Uebereinstim-Und noch bieten sie in mehrfacher Beziehung Unsicherheit.g e ^. eres namentlich in der Beziehung, dass die Wärmewirkung beir etl( j lss . en chemischen Vorgängen als ein Ganzes bestimmt wird, wäh-ges Sle Slc h in Wirklichkeit aus mehreren Theilen zusammensetzt, deren®he°^ erte Kcnntniss nöthig wäre, klarere Einsicht in die auf demA\r Q ^ “ c hen Vorgang beruhende Wärmewirkung gewinnen zu lassen.g a j.„ e * chemischer Verbindung oder Zersetzung Aenderungen des Aggre-b er ^ stan des statthaben, finden ohne Zweifel auch auf diesen Aenderungentl etn -®de Wärmewirkungen statt: Gebundenwerden von Wärme beil>a v cbergang eines Körpers aus dem starren Zustand in den tropf-8t *Sch 3S . 1 ® en °der aus dem starren oder tropfbar-flüssigen in den ela-tßu jji..*? dss *S en Zustand, und Freiwerden von Wärme in den umgekehrde s ^ llen - Für die chemischen Vorgänge, bei welchen Aenderungendg,. .Sgregatzustandes statthaben, ist noch nicht ermittelt, welcher Theilk,];.. einem solchen Falle unmittelbar beobachteten Wärmewirkungke ch l <* a nf Rechnung des chemischen Vorganges und welcher aufnun o der Aenderungen des Aggregatzustandes komme.

eisg^ 6 " armeWirkung bei chemischen Vorgängen drückt man in derMchts aUa ’ dass man angiebt, wieviele Gewichtseinheiten oder Ge-?*6 \y.. 6l e (Gramm z. B.) Wasser von mittlerer Temperatur 1 ) durchih de« Fn | le 1 we iche bei einer gewissen chemischen Veränderung einer^ e öo e S . en Gewichtseinheiten oder Gewichtstheilen angegebenenL^8®kiiM lner ® u bstanz frei oder gebunden wird, um 1° C. erwärmt odera «it (1 n xverden - Diejenige Menge Wärme, welche 1 Gewichtsein-heit mm Z • B ‘ ) Wasser um 1°C. erwärmt, wird als Wärme-(Calorie) bezeichnet.

BeStimmun g der Wärmewirkun gen bei Verbren-»;„i. ? vurde am Frühesten versucht, und lange Zeit beschränkte

s *ch h xiuuesieu versucni, unu lauge urauuaunro

lt ** Sc ket 1 y ez üglich der Forschung über die Wärmewirkungen bei ehe-maligen fast ganz auf die Ermittelung der bei Verbrennun-

ist nämlich die Menge Wärme, welche 1 Gewichtseinheit Wasser

genommen

Bs W as :; mu "g .um l»t<! r ” bereits

s. ^n„i *. il ® s 'R er Körper S. 879.

’ Note bC< < ’" tet eine Wlirmneinhei

nöthig hat, je nach der verschiedenen Temperatur, die

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,r ,? leits besitzt, etwas verschieden. Ygl. bei Wärme, specifischt

eine Wärmeeinheit die Zunahme der Temperatur um 1°F.