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Neunter Band.
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456
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456 Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen.

rend ein Theil desselben in das Glasrohr in m fliesst; dann wird <h ePipette weggenommen. Das Quecksilber in dem Rohr tt schreitet J nFolge der Erwärmung des Quecksilbers im Ballon vor; sobald es indem Rohr tt das Maximum des Vorschreitens erreicht hat, wird mittels*eines empfindlichen, zugleich mit dem Glasrohre in m tarirten The r 'mometers die Temperatur des Wassers in diesem Rohr ermittelt, dar 1 'durch Wägen dieses Rohres sammt Thermometer und Wasser das G e ”wicht des letzteren bestimmt. Ist P das Gewicht des in das Glasrob*in m gebrachten Wassers, T die Differenz zwischen der Siedetemper a 'tur des Wassers und der in dem Glasrohr so wie angegeben zuletzt eI ”mittelten Temperatur desselben, und N die Zahl von (Millimeter-) Ah'theilungen, um welche bei dem Versuch der Quecksilberfaden in de 1 * 1

Rohr tt vorschritt, so entsprechen -prj, Abtheilungen auf der Scale Ei° er

Wärmeeinheit. — Bei der nahezu gleichförmigen Ausdehnung ^ eSQuecksilbers innerhalb der bei solchen Versuchen vorkommenden T eltlperaturen geben die Anzeigen eines solchen Instruments für die Wärü ,e 'Wirkungen im Innern desselben richtige Resultate, wenn auch die eI,t "wickelte Wärme durch die Masse des Quecksilbers hindurch nie* 1gleichförmig vertheilt ist; die Verrückung des Quecksilberstandes inRöhre tt ist dieselbe, wenn eine gewisse. Wärmemenge die den un* e 'ren Theil von m umgebenden Quecksilberschichten stark und die eot ’fernteren schwächer erwärmt, wie wenn dieselbe Wärmemenge die gan zeQuecksilbermasse gleichmässig erwärmte.

Wenn nun für ein gewisses Metall, welches eine wässerige Sä areunter Zersetzung des Wassers und Bildung eines löslichen Salzes z6l jsetzt, mittelst des eben beschriebenen Apparates gefunden wird f* irG. Th. des Metalls die Wärmeentwickelung = R Wärmeeinheiten, 90setzt sich diese Wärmewirkung zusammen aus der Oxydationswärt 11 ®für 1 G. Th. Metall = &, der bei der Vereinigung des so entstehe 11 ,den Metalloxyds mit der wässerigen Säure zu gelöstem Salz freidenden Wärme = a (die Menge des entstehenden Metalloxyds ksdurch Rechnung gefunden werden, die dieser Menge Oxyd beiBildung von gelöstem Salz entsprechende Wärmewirkung aus dS. 472 Erörterten entnommen werden), und der bei Zersetzung des ^je

gebunden werdenden Wärme =. e

sers durch 1 G. Th. Metall

Menge des der Zersetzung unterliegenden Wassers lässt sich berß'nen und die dabei stattfindende Wärmebindung wird nach d e

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S. 454 Bemerkten der der Bildung von ebenso viel WasserVerbrennen von Wasserstoff stattfindenden Wärmeentwickelung g 1gesetzt). Aus der Gleichung R = * -(- a — e lässt sich x ableiten,wurde die bei Oxydation von 1 G. Th. Zink zu Zinkoxyd frei wer« ?Wärme aus einem Versuch mit wässeriger Schwefelsäure = ‘

einem Versuche mit wässeriger Salzsäure == 1290 W. E. gefunden, ‘übereinstehend mit dem von Andrews direct durch Verbrennung gZink gefundenen Resultat (1301; vergl. S. 454). — Für andere M e ,, gJ .wurde die Oxydationswärme noch indirecter bestimmt. Für das E ..

z. B. durch Ermittelung der Wärmeentwickelung bei Einwirkung ® ^bekannten Menge Zink auf wässeriges schwefelsaures KupferoX) • gJ)diese Wärmeentwicklung = R und für die in Betracht komMengen der betreffenden Substanzen die Oxydationswärme, des= a, die Verbindungswärme für das Zinkoxyd und wässerige